Mit Kultur Geld verdienen – Kosmos Kulturwirtschaft

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Insgesamt 238.000 Unternehmen und freiberuflich Selbstständige prägen in Deutschland das Bild der Kultur- und Kreativwirtschaft. Rund zwei Millionen Erwerbstätige sind in den elf Teilmärkten beschäftigt. 2023 erwirtschaftete die Branche einen Umsatz von 204,6 Milliarden Euro. Diese beeindruckenden Zahlen machen deutlich, welchen Stellenwert die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland hat.

 

In Kooperation mit KreativBund – Bundeszentrum Kultur- und Kreativwirtschaft hat der Deutsche Kulturrat ein Dossier „Kosmos Kulturwirtschaft“ herausgegeben, das die Branche umfassend und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Es liegt der aktuellen Ausgabe von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, bei, ist aber auch einzeln über den Buchhandel zu beziehen und steht im Netz zum Abruf bereit.

 

Auf 88 Seiten kommen Kulturunternehmerinnen und -unternehmer ebenso wie Künstlerinnen und Künstler sowie Vertreterinnen und Vertreter der Politik zu Wort. Deutlich wird die Besonderheit der Kulturwirtschaft: Ihre Produkte sind gleichzeitig Kulturgut und Ware. Dass das Ziel, mit Kulturprodukten Geld zu verdienen, der Qualität dieser Produkte keinen Abbruch tun muss, wird in vielen Texten und Interviews klargestellt. Im Gegenteil: Die besondere Stärke der Kultur- und Kreativwirtschaft liegt in der Verbindung von unternehmerischem Denken und kreativen Methoden.

 

Gleichzeitig beschäftigen sich die Autorinnen und Autoren mit Chancen und Herausforderungen ihrer Branche. Künstliche Intelligenz spielt in fast allen Bereichen eine wichtige Rolle, aber auch die wirtschaftliche Situation sowie bürokratische Hürden. Die Kultur- und Kreativwirtschaft, das heben viele Autorinnen und Autoren hervor, braucht gute und verlässliche Rahmenbedingungen, um auch in Zukunft stark zu sein.

 

Kosmos Kulturwirtschaft
Ein Politik & Kultur-Dossier
Hg. v. Olaf Zimmermann und Theo Geißler
ISBN 978-3-947308-72-9
ISSN 2199-1685
88 Seiten, 5,90 Euro

 

Erscheinungsdatum 01.02.2026

 

Olaf Arndt, Direktor der Prognos AG und Leitung Analyse & Trends bei KreativBund – Bundeszentrum Kultur- und Kreativwirtschaft; Christoph Backes, Co-Geschäftsführer des u-instituts und Projektleiter des KreativBund – Bundeszentrum Kultur- und Kreativwirtschaft; Christian Bräuer, Vorsitzender des Verbandes AG Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e. V. ; Oliver Berben, Filmproduzent und Vorstandsvorsitzender von Constantin Film; Matthias Burkart, Geschäftsführer der 4a Architekten GmbH, Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) und Mitglied beim Rat für Baukultur im Deutschen Kulturrat; Sophia Blochowitz, Redaktionsassistentin von Politik & Kultur; Daniela Beaujean, Geschäftsführerin des VAUNET – Verband Privater Medien e. V; Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und Beauftragte der Bundesregierung für den Mittelstand; Oliver Castendyk, Partner der Kanzlei Brehm & von Moers in Berlin und Juristischer und Wissenschaftlicher Berater der Produktionsallianz; Florian Drücke, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie e. V. ; Ralf Ebert, Kulturberater, Stadtplaner und Mitbegründer von STADTart Dortmund; Moritz Eggert, Komponist, Performer und Autor, Professor für Komposition an der Hochschule für Musik und Theater München und Präsident des Deutschen Komponist*innenverbands; Andreas Enslin, Vice President Design bei Miele; Veronika Fischer, Koordinatorin Marketing- und Presse bei Bayern Innovativ | Kreativwirtschaft; Ulrich Raphael Firsching, Redaktionsleiter des Internetportals Kunstmarkt.com; Felix Falk, Geschäftsführer des game – Verband der deutschen Games-Branche; Jörg Friedrich, Mitgründer und Geschäftsführer von Paintbucket Games; Christoph Fiedler, Geschäftsführer Europa- und Medienpolitik des MVFP Medienverband der freien Presse e. V. und Vice President von EMMA European Magazine Media Association; Barbara Gessler, Leiterin der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin; Ludwig Greven, freier Journalist; Nina George, internationale Bestsellerautorin und Politische Beauftragte des European Writers’ Council (EWC); Theo Geißler, Verleger und Geschäftsführer des ConBrio Verlags und Mitherausgeber von Politik & Kultur; Anna Heugel, Projektleiterin bei der Prognos AG; Barbara Haack, Chefin vom Dienst von Politik & Kultur; Katja Hofem, Vice President Content DACH bei Netflix; Irmgard Hesse, Vizepräsidentin des Deutschen Designtags sowie Gründerin und Geschäftsführerin der Markenagentur Zeichen & Wunder; Peter Kraus vom Cleff, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels; Gerd Harry »Judy« Lybke, Galerist der Galerie EIGEN + ART; Philipp Meuser, Architekt und Verleger; Egbert Rühl, Geschäftsführer der Hamburg Kreativ Gesellschaft mbH; Birgit Maria Sturm, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Deutscher Galerien und Kunsthändler; Max Strohe, Sternekoch und Betreiber des Berliner Restaurants Tulus Lotrek, Autor und Podcaster; Hans Thomann, CEO der Thomann GmbH; Wolfram Weimer, Staatsminister für Kultur und Medien; Christoph Weckerle, Direktor des Zurich Centre for Creative Economies (ZCCE) an der Zürcher Hochschule der Künste; Almut Winter, Inhaberin der Buchhandlung Winter; Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates und Herausgeber von Politik & Kultur; Conny Zhang, Head of Music (Central Europe) bei Spotify; Martin Zierold, Leiter des Instituts für Kultur- und Medienmanagement der Hochschule für Musik und Theater Hamburg

 

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