Berlin, den 26.09.2025. Im Schwerpunkt der Oktober-Ausgabe von Politik & Kultur geht es um das Thema „Wertewandel 1989 – 2025“. Dort beschäftigen wir uns aus unterschiedlichen Perspektiven und aus heutiger Sicht mit der Frage, welche Werte 1989 die damaligen Entwicklungen mitbestimmt haben, was diese Werte uns heute noch sagen bzw. ob und wie sie noch gelten oder sich verändert haben.
Veranstaltung
Zum gleichen Thema – „Wertewandel 1989-2025“ – laden wir gemeinsam mit der Stiftung Berliner Mauer und Deutschlandradio zu einer Veranstaltung ein.
Termin: 8. Oktober 2025, 18.30 Uhr
Ort: Gedenkstätte Berliner Mauer, Besucherzentrum, Bernauer Str. 119, 13355 Berlin
Programm: Präsentation des Schwerpunkts in Politik & Kultur mit anschließender Gesprächsrunde.
Auf dem Podium diskutieren:
- Marianne Birthler, Bürgerrechtlerin in der DDR, von 2000 bis 2011 Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR
- Dr. Judith Enders, „Dritte Generation Ostdeutschland“ und Perspektive3 e.V.
- Prof. Dr. Axel Klausmeier, Direktor der Stiftung Berliner Mauer
- Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates und Herausgeber Politik & Kultur
- Moderation: Hans-Dieter Heimendahl, Deutschlandradio
Die Diskussion wird von Deutschlandradio mitgeschnitten und anschließend gesendet.
- Hier können Sie sich zur Veranstaltung anmelden.
Die Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich. Die Platzzahl ist begrenzt. Plätze werden nach Eingang der Anmeldungen vergeben.
Im Schwerpunkt „Wertewandel 1989 – 2025“ kommen folgende Autorinnen und Autoren bzw. Interviewpartner/-innen zu Wort:
- Oliver Lepsius, Professor für Öffentliches Recht und Verfassungstheorie an der Universität Münster;
- Olaf Zimmermann, Herausgeber von Politik & Kultur und Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates
- Axel Klausmeier, Direktor der Stiftung Berliner Mauer;
- Ilko-Sascha Kowalczuk, deutscher Historiker und Publizist;
- Marianne Birthler, Bürgerrechtlerin in der DDR und ehemalige Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU);
- Ulrike Poppe, Gründungsmitglied des oppositionellen Netzwerks „Frauen für den Frieden“ in der DDR und erste brandenburgische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAKD);
- Florentine Schmidtmann, wissenschaftliche Referentin bei der Stiftung Berliner Mauer;
- Hartmut Dorgerloh, Generalintendant und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss;
- Stephan Dorgerloh, evangelischer Theologe und Politiker;
- Sebastian Dorgerloh, Pflegedirektor und Mitglied der Betriebsleitung im Florence-Nightingale-Krankenhaus Düsseldorf-Kaiserswerth;
- Shelly Kupferberg, Journalistin und Moderatorin;
- Basil Kerski, Direktor des Europäischen Solidarność-Zentrums in Danzig;
- Markus Meckel, seit den 1970er-Jahren oppositioneller Politiker in der DDR sowie Mitinitiator der SPD;
- Jutta Braun, Historikerin und Leiterin der Abteilung »Regime des Sozialen« am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
- Judith C. Enders, Initiative »Dritte Generation Ostdeutschland «, Verein Perspektive3
- Moritz van Dülmen, Geschäftsführer der Kulturprojekte Berlin
- Barbara Haack, Chefin vom Dienst von Politik & Kultur;
- Esther Schabow, Referentin für Erinnerungsarbeit, Kultur & Öffentlichkeit an der Kapelle der Versöhnung
- Andrea Wieloch. Leiterin des Bereichs Ausstellung, Dialog und Kultur am neu gegründeten Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation in Halle an der Saale
- Patricia F. Blume, Buch- und Medienwissenschaftlerin; Universitätsbibliothek Leipzig
- Martin Naundorf und Judith Paletta, Leiter/-innen des diesjährigen Auftakts für das nächste Festival OSTEN 2026
- Grit Krause, freie Journalistin für den MDR und weitere Hörfunkanstalten
- Politik & Kultur ist die Zeitung des Deutschen Kulturrates. Sie wird herausgegeben von Olaf Zimmermann und Theo Geißler.
- Sie erscheint zehnmal jährlich und ist erhältlich in Bahnhofsbuchhandlungen, an großen Kiosken, auf Flughäfen und im Abonnement: Einzelpreis: 4,00 Euro, im Abonnement: 30,00 Euro (inkl. Porto), im Abonnement für Studierende: 25 Euro (inkl. Porto).
- Die Oktober-Ausgabe von Politik & Kultur mit dem Schwerpunkt „Wertewandel 1989 – 2025“ steht als E-Paper (PDF-Datei) zum Herunterladen bereit.