Berlin, den 02.02.2026. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, trauert um Bundestagspräsidentin a.D. Prof. Dr. Rita Süssmuth. Rita Süssmuth ist gestern im Alter von 88 Jahren verstorben.
Der Deutsche Kulturrat hat Rita Süssmuth im Jahr 2000 mit seiner höchsten Auszeichnung, dem Kulturpolitikpreis, ausgezeichnet und damit ihr großartiges Engagement für Kunst und Kultur gewürdigt. Rita Süssmuth war die treibende Kraft, als es um die Verhüllung des Reichstags durch Christo und Jeanne Claude ging. Sie hat sich intensiv für die Kunst im Reichstagsgebäude und die Kunstsammlung des Deutschen Bundestags eingesetzt. Darüber hinaus hatte sie als Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit ein besonderes Augenmerk auf die spezifische Situation von Frauen im Kultur- und Medienbetrieb gelegt.
Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Mit Rita Süssmuth verlieren wir eine streitbare Kämpferin für Kunst, Kultur und für Frauenrechte. Bis ins hohe Alter war Rita Süssmuth hellwach und engagiert. Sie hinterlässt eine schmerzliche Lücke. Der Deutsche Kulturrat wird ihr ein ehrendes Andenken bewahren.“