Neuerscheinung: Mit Kultur Geld verdienen

Dossier „Kosmos Kulturwirtschaft“ ist erschienen

Berlin, den 02.02.2026. Insgesamt 238.000 Unternehmen und freiberuflich Selbstständige prägen in Deutschland das Bild der Kultur- und Kreativwirtschaft. Rund zwei Millionen Erwerbstätige sind in den elf Teilmärkten tätig. 2023 erwirtschaftete die Branche einen Umsatz von 204,6 Milliarden Euro. Diese beeindruckenden Zahlen machen deutlich, welchen Stellenwert die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland hat.

 

In Kooperation mit KreativBund – Bundeszentrum Kultur- und Kreativwirtschaft hat der Deutsche Kulturrat das Dossier „Kosmos Kulturwirtschaft“ herausgegeben, das die Branche umfassend und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Es liegt der aktuellen Ausgabe von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, bei, ist aber auch einzeln über den Buchhandel oder den Shop des Deutschen Kulturrates zu beziehen und steht zusätzlich kostenfrei im Netz zum Abruf bereit.

 

Auf 88 Seiten kommen Kulturunternehmerinnen und -unternehmer ebenso wie Künstlerinnen und Künstler sowie Politikerinnen und Politiker zu Wort. Deutlich wird die Besonderheit der Kulturwirtschaft: Ihre Produkte sind gleichzeitig Kulturgut und Ware. Dass das Ziel, mit Kulturprodukten Geld zu verdienen, der Qualität keinen Abbruch tun muss, wird in vielen Texten und Interviews klargestellt. Im Gegenteil: Die besondere Stärke der Kultur- und Kreativwirtschaft liegt in der Verbindung von unternehmerischem Denken und kreativen Methoden.

 

Gleichzeitig beschäftigen sich die Autorinnen und Autoren mit Chancen und Herausforderungen ihrer Branche. Künstliche Intelligenz spielt in fast allen Bereichen eine wichtige Rolle, aber auch die wirtschaftliche Situation sowie bürokratische Hürden. Die Kultur- und Kreativwirtschaft, das heben viele Autorinnen und Autoren hervor, braucht gute und verlässliche Rahmenbedingungen, um auch in Zukunft stark zu sein.

 

Der Herausgeber des Dossiers und Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Wer sich in das Wagnis stürzt, seinen Lebensunterhalt mit dem Schaffen, der Vermittlung oder der Vermarktung von Kultur zu verdienen, muss nach den Sternen greifen wollen. Das zeichnet Kultur-Unternehmerinnen und -unternehmer aus. Deshalb haben wir das Dossier „Kosmos Kulturwirtschaft“ mit Bildern aus den unendlichen Weiten unseres Universums bebildert. Die Kreativität, die dieser Branche eigen ist, der Mut, die persönliche Leidenschaft zum Beruf zu machen, ist ein wichtiger Motor für unsere Gesellschaft. Gleichzeitig ist diese Branche ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Ich freue mich, dass wir mit diesem Dossier die Bedeutung der Kulturwirtschaft umfassend darstellen können.“

 

Christoph Backes prägt seit über 20 Jahren als Experte für kreatives Unternehmertum und die Kultur- und Kreativwirtschaft deren Entwicklung als Branche entscheidend mit. Als Co-Geschäftsführer des u-institut und Projektleiter des Bundeszentrum KreativBund betont er: „Für den KreativBund stehen die Unternehmerinnen und Unternehmer der Kultur- und Kreativwirtschaft mit ihrer wirtschaftlichen Kraft an erster Stelle. Gerade in der heutigen Zeit ist ihre unternehmerische Handlungsweise von ganz besonderer Bedeutung: Ihre Stärke ist es, mit unternehmerischer Ungewissheit umgehen zu können und Verantwortung für das Risiko zu übernehmen, das mit der Entwicklung neuer Ideen und Projekte einhergeht. Diese Kompetenz wird gebraucht – gesellschaftlich und wirtschaftlich, real auf der Erde und um nach den Sternen zu greifen. Wir freuen uns gemeinsam mit dem Deutschen Kulturrat im vorliegenden Dossier diese Kraft sichtbar zu machen.“

 


 

Mit Kultur Geld verdienen – Kosmos Kulturwirtschaft

Ein Politik & Kultur-Dossier

Hg. v. Olaf Zimmermann und Theo Geißler

ISBN 978-3-947308-72-9

ISSN 2199-1685
88 Seiten, 5,90 Euro

 

Das Dossier liegt der aktuellen Ausgabe von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, bei und ist in den Bahnhofs- und Flughafenbuchhandlungen erhältlich.

 

Das Dossier kann auch einzeln zum Preis von 5,90 Euro versandkostenfrei im Online-Shop des Deutschen Kulturrates bestellt werden. Es ist auch über jede Buchhandlung lieferbar.

 

Als E-Paper (pdf-Datei) kann es hier kostenfrei geladen werden.

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