Berlin, 02.03.2026. Im Schwerpunkt der März-Ausgabe von Politik & Kultur geht es um das Grüne Band als Erinnerungsort Deutsche Teilung (Seite 1 und Seite 15-27).
Das Grüne Band: ein fast 1.400 km langer Geländestreifen, der von der Ostsee im Norden bis zum bayrisch-sächsisch-tschechischen Dreiländereck im Süden reicht und natürlich auch Berlin einschließt, ist ein Symbol der friedlichen Revolution von 1989.
Unsere Autorinnen und Autoren beleuchten verschiedene Aspekte: Erinnerungsorte entlang des Grünen Bandes, Geschichte und Gegenwart auf beiden Seiten der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze, die Bedeutung von Erinnerungskultur. Es geht auch um den Bewerbungsprozess für das Grüne Band als Kultur- und Naturwelterbestätte der UNESCO.
Das Grüne Band ist ein Natur- und Kulturraum. Das betonen auch die vier Kulturminister aus den an das Grüne Band anrainenden Bundesländern Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein.
- Die März-Ausgabe von Politik & Kultur mit dem Schwerpunkt „Erinnerungsort Deutsche Teilung – Das Grüne Band“ kann hier als kostenfreies E-Paper (PDF-Datei) geladen werden.
- Die gedruckte Ausgabe 3/26 kann hier im Online-Shop des Deutschen Kulturrates versandkostenfrei bestellt werden.
Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin, schreibt in seinem Leitartikel über das Grüne Band und seine Bedeutung für Berlin. Die Hauptstadt sei voller Orte, die an historische Ereignisse erinnern. „Zu dieser, zu unserer Geschichte zählt auch der ‚Natur- und Kulturraum Grünes Band‘, der auf 1.378 Kilometer durch Deutschland führt und Berlin dabei einbindet. Es zeigt uns, wie aus einem Todesstreifen neues Leben entstehen kann, wie aus Trennung Verbindung und aus Unfreiheit Demokratie wird. Dieses ‚Grüne Band‘ ist das Zeugnis einer Transformation, die bis heute andauert.“
Im Schwerpunkt kommen außerdem noch folgende Autorinnen und Autoren zu Wort:
- Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates und Herausgeber von Politik & Kultur
- Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
- Falko Mohrs, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur
- Rainer Robra,Staatsminister und Minister für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt
- Ansgar Lorenz, Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt
- Dorit Stenke, Ministerin für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein
- Monika Grütters, Staatsministerin a. D. für Kultur und Medien
- Hermann Parzinger, Archäologe und Executive President von Europa Nostra
- Franziska Kersten, SPD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Ausschusses für Kultur und Medien
- Katrin Budde, Ministerin für Wirtschaft und Technologie des Landes Sachsen-Anhalt a. D.
- Katharina Matheja, Direktorin der Abteilung Gärten in der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin Brandenburg
- Christoph Martin Vogtherr, Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin Brandenburg
- Sebastian Krumbiegel, Sänger und Frontmann der Band »Die Prinzen«
- Ludwig Greven, Publizist
- Eckart von Hirschhausen, Arzt, Bestsellerautor und Gründer der Stiftung Gesunde Erde – Gesunde Menschen
- Liana Geidezis, Leiterin des Nationalen BUND Kompetenzzentrum Grünes Band
- Christian Stöber, Leiter des Grenzmuseums Schifflersgrund und Vorsitzender der AG Grenzmuseen;
- Beate Ziehres, Mitarbeiterin des Vereins »Grenzenlos – Wege zum Nachbarn e. V.«
- Felix Ludwig, Gedenkstättenpädagoge an der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn
- Manfred Nawroth, stellvertretender Geschäftsführer des Deutschen Verbandes für Archäologie und Vizepräsident des Deutschen Kulturrates
- Leo Schmidt, Professor Emeritus für Denkmalpflege an der Brandenburgischen Technischen Universität in Cottbus
- Astrid M. Eckert, Historikerin
- Béatrice von Hirschhausen, Geografin am Centre national de la recherche scientifique (CNRS)
- Carolin Leutloff-Grandits, Sozialanthropologin am Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
- Laure de Verdalle, Soziologin am Centre national de la recherche scientifique (CNRS
- Politik & Kultur ist die Zeitung des Deutschen Kulturrates. Sie wird herausgegeben von Olaf Zimmermann und Theo Geißler.