Berlin, 17.09.2025. Heute begeht der Zentralrat der Juden in Deutschland anlässlich seines Neujahrsempfangs sein 75-jähriges Jubiläum. Er schaut dabei auf den wichtigen und erfolgreichen Einsatz für jüdische Menschen und jüdisches Leben in Deutschland zurück. Der Deutsche Kulturrat gratuliert herzlich zu diesem Jubiläum.
In der September-Ausgabe von Politik und Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, wurden in einem Fokus verschiedene Aspekte der Geschichte und Aufgaben des Zentralrats beleuchtet:
- Vom Provisorium zur dauerhaften Institution
Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, im Gespräch mit Hans Jessen - Eine Bildungsstätte für jüdische und nichtjüdische Menschen
Doron Kiesel, Direktor der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland, über die neue Jüdische Akademie in Frankfurt - Ein Meilenstein in der rabbinischen Ausbildung
Dmitrij Belkin, Vorstand der Nathan Peter Levinson Stiftung
Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Es war alles andere als selbstverständlich, dass sich wenige Jahre nach den Verbrechen der NS-Zeit jüdische Menschen in Deutschland zusammenfanden, um die Interessen der Jüdinnen und Juden, die Anfang der 1950er Jahre noch hier lebten, zu vertreten. Was zunächst als Provisorium gedacht war, entwickelte sich zu einer wichtigen und zentralen Institution, die einen entscheidenden Beitrag dazu geliefert hat, jüdisches Leben in Deutschland wieder möglich zu machen und zu beleben. Ich bin sehr glücklich über die enge Partnerschaft, die der Deutsche Kulturrat mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland pflegt, und freue mich auf weitere Kooperationen.“