KW 45: Vinyl: Es lebe alles Analoge

Themen im Newsletter:

  1. Vinyl: Es lebe alles Analoge
  2. Bundeshaushalt 2023: Kulturpass für 18-Jährige kommt
  3. Für ein die Kultur stärkendes Steuerrecht
  4. Urheberrecht: Was ist jetzt zu tun!
  5. Politik & Kultur 11/22
  6. „Call to Europe“ von 80 Organisationen und Verbänden an EU und Länder
  7. Einladung zur Zukunftswerkstatt „Erinnern mit Games“ am 24. November in Berlin
  8. Hörtipp: „Macht, Autorität und Gewalt in Kultur und Kirche“
  9. Warum sind Games Kultur? Leseempfehlung: Handbuch Gameskultur
  10. Aktionstag „Kultur gibt“ am 19. November
  11. Text der Woche: „Ein Gemeinschaftsprojekt. Was ist ein Museum heute?“ von Wiebke Ahrndt

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ich bin ein Computerspielfan, bastele gerne meine eigenen kleinen Python-Computerprogramme und nutze Twitter viel zu intensiv. Alles digital, aber das heißt nicht, dass ich ein Digitalisierungsfan bin.

Denn zu der digitalen Welt gehört, nicht nur als Gegengewicht, sondern als Übergewicht die analoge Welt.

 

Theater macht mir nur analog, also vor Ort, Spaß. Ein Original im Museum zu betrachten, wird für mich nie durch eine digitale Abbildung auf einem Monitor ersetzt werden. Alles Gerede über mehr Digitalisierung in der Kunst ist ein aufgebauschtes Nichts, denn dort, wo Digitalisierung sinnvoll ist, wird sie längst eingesetzt, und dort, wo Digitalisierung das Kunstwerk vertreiben soll, gehört sie bekämpft.

 

Der Mensch, selbst zutiefst analog, braucht den Kontakt zum Fassbaren. Gerade in der Pandemie haben wir es erlebt und erleben es noch immer: Der Mensch ist ein soziales Wesen, das verkümmert, wenn andere Menschen fehlen, aber auch wenn seine Umwelt sich auf Nullen und Einsen in einer Bildschirmmatrix erschöpft.

 

Das gilt natürlich für alle Lebensbereiche, aber besonders auch für die Kulturnutzung. Der Mensch strebt geradezu nach analoger Ansprache. Nehmen wir als Beispiel das Comeback der Schallplatte. In den neunziger, bis Anfang der zweitausender Jahre war sie fast vollständig vom Markt verschwunden. CD und später die Streamingdienste waren praktischer, weil einfacher nutzbar. Doch seit 2010 hat sich der jährliche Vinyl-Umsatz nahezu verzehnfacht, 2021 lag er bei 118 Millionen Euro. Analog, aber mit Wärme hat sich das schwarze Ding nicht nur in das Leben von alten Nostalgikern wie mir zurückgearbeitet, gerade viele junge Menschen kaufen Schallplatten.

Diese schwarze Platte, mit dem leisen Knistern der Unperfektheit und was die Plattenhülle angeht, sogar oft mit künstlerischer Anmut, ist wieder zurück. Die analoge Welt lebt, gerade weil sie für Menschen fassbar, verstehbar und nicht kalt und vermeintlich perfekt ist.

 

Woher kommt dann aber die ständige Forderung der Digitalisierung des Kunst- und Kulturbereiches? Verwaltungsabläufe gehören digitalisiert, Kommunikationsverbindungen gehören digitalisiert, aber Kunst macht analog viel mehr Spaß als digital.

 

Lernen wir von der Vinyl-Platte. Der Musik-Schall wird einfach mechanisch in spiralförmigen Rillen auf die Platte geritzt und mit einer einfachen Nadel von der sich drehenden Scheibe wieder hörbar gemacht. Wunderbar einfach. Es lebe alles Analoge.

 

Ihr

Olaf Zimmermann
Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates
twitter.com/olaf_zimmermann


 

2. Bundeshaushalt 2023: Kulturpass für 18-Jährige kommt

 

Der Haushaltsausschuss hat am Donnerstag einen kräftigen Aufwuchs des Kulturetats des Bundes für 2023 beschlossen. Unter anderem sollen 100 Millionen Euro für die Einführung eines Kulturpasses für junge Menschen zur Verfügung gestellt werden. Wie Kulturstaatssekretärin Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen) im Ausschuss ausführte, soll – ähnlich wie in Frankreich – der Kulturpass im Wert von 200 Euro an 18-Jährige ausgegeben werden. Damit solle ihnen beispielsweise der Kauf von Büchern oder auch der Besuch von Kinos oder Ausstellungen ermöglicht werden, erläuterte die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die Mittel sind im Haushalt bis zur Vorlage eines Umsetzungsvorschlags gesperrt.

 

Gegenüber dem Regierungsentwurf steigen die Ausgaben für den im Einzelplan des Bundeskanzlers und des Bundeskanzleramtes (Einzelplan 04, 20/3100) veranschlagten Etat der Beauftragten für Kultur und Medien der Bundesregierung (Kapitel 0451 bis 0454 und 0456) um rund 222,9 Millionen Euro auf 2,4 Milliarden Euro. Für 2022 sind 2,3 Milliarden Euro veranschlagt.

 

Der Gesamtetat des Einzelplans sieht für 2023 damit Ausgaben in Höhe von 3,9 Milliarden Euro vor und liegt damit etwas über dem Niveau des laufenden Jahres. Den so geänderten Etat nahm der Ausschuss mit Koalitionsmehrheit gegen die Stimmen der Opposition an.

 

Zu den von den Koalitionsfraktionen vorgenommenen Änderungen im Kulturetat gehören neben der Einführung des Kulturpasses unter anderem die Erhöhung der Ausgaben im Titel „Substanzerhaltung und Restaurierung von unbeweglichen Kulturdenkmälern von nationaler Bedeutung, Zuschüsse für national bedeutsame Kulturinvestitionen“. Wie in den Vorjahren erhöhte der Ausschuss den Ansatz deutlich: Für 2023 stehen mit 56 Millionen Euro nun 50 Millionen Euro mehr zur Verfügung als im Regierungsentwurf (Soll 2022: 73 Millionen Euro). Die „Zuschüsse für investive Kulturmaßnahmen bei Einrichtungen im Inland“ werden gegenüber dem Regierungsentwurf um 41,4 Millionen Euro auf 109,8 Millionen Euro erhöht (Soll 2022: 99,8 Millionen Euro). Zusätzliche 510 Millionen Euro sind als Verpflichtungsermächtigung für die kommenden Haushaltsjahre veranschlagt, davon 100 Millionen Euro für 2024 und 150 Millionen Euro für 2025.

 

Deutlich angehoben werden gegenüber dem Regierungsentwurf auch die „Zuschüsse für Einrichtungen auf dem Gebiet der Musik, Literatur, Tanz und Theater“, die nunmehr mit 64,1 Millionen Euro um 16,2 Millionen Euro höher ausfallen (Soll 2022: 55,3 Millionen Euro). Die zusätzlichen Mittel sollen unter anderem diversen Einzelprojekten etwa im Bereich der Amateurmusik zugutekommen.

 

Die einzige Kürzung ist im Titel „Anreiz zur Stärkung der Film- und Serienproduktion in Deutschland“ vorgesehen, der um rund neun Millionen Euro auf rund 166 Millionen Euro sinken soll (Soll 2022: 175 Millionen Euro). Konkret soll der Ansatz für „German Motion Picture Fund“ um diesen Betrag gekürzt werden.

 

Quelle: Bundestag Haushalt/Ausschuss – 10.11.2022 (hib 648/2022)


 

3. Für ein die Kultur stärkendes Steuerrecht

 

Aktuelle steuerpolitische Vorschläge des Deutschen Kulturrates

Wir legen neue Vorschläge für ein die Kultur stärkendes Steuerrecht vor und fordert die Bundesregierung und die Mitglieder des Deutschen Bundestags auf, rasch zu handeln.

 

Hier einige besonders dringliche Anliegen:

1. Umsatzsteuerbefreiung für Bildungsdienstleistungen
2. Ermäßigter Umsatzsteuersatz bei Kunstverkäufen durch Unternehmen
3. Besteuerung im Ausland lebender Künstler, die in Deutschland auftreten

 

Eine vollständige Auflistung unserer steuerpolitischen Vorschläge finden Sie hier.


 

4. Urheberrecht: Was ist jetzt zu tun!

 

Stellungnahme des Deutschen Kulturrates zu urheberrechtlichen Handlungserfordernissen in der 20. Wahlperiode des Deutschen Bundestags

 

Der Koalitionsvertrag von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP für die 20. Wahlperiode des Deutschen Bundestags (2021 bis 2025) enthält nur wenige Aussagen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen im Bereich des Urheberrechts. Dessen ungeachtet weisen wir darauf hin, dass das Urheberrecht weiterhin für Urheberinnen und Urheber, ausübende Künstler, die gesamte Kultur- und Kreativwirtschaft sowie die Kultureinrichtungen von zentraler Bedeutung ist. Hinzu kommt, dass in diesem Rechtsgebiet ständig neue Antworten auf die vielen Fragen gefunden werden müssen, die sich durch die fortschreitende Digitalisierung und die vielfältigen technischen Veränderungen ergeben.

 

Angesprochene Themenbereiche:
1. Wissenschaftsurheberrecht
2. Vergütungssituation bei Plattformnutzungen
3. Evaluierung der Urheberrechtsreform 2021
4. E-Lending
5. Analoge Spiele im Sammlungskatalog der DNB
6. Geräte- und Speichermedienvergütung
7. Rechtsrahmen für nicht verfügbare Werke
8. Recht der Verwertungsgesellschaften

 

Eine ausführliche Darstellung aller Themenbereiche finden Sie in der Stellungnahme.


 

5. Politik & Kultur 11/22

 

Die Novemberausgabe richtet den Schwerpunkt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Museumsbund auf das Thema „Museum der Zukunft: Eine Institution im Wandel“.

 

Weitere Themen der Ausgabe:

  • In der Krise
    Gleichzeitigkeit der Krisen überfordert die Kultur: Kulturpolitiker und besonders Kulturstaatsministerin Claudia Roth sind jetzt gefordert.
  • Bundesarchiv
    Die öffentlichen Haushalte geben Anlass zur Sorge beim Bundesarchiv: Der Schaden für die Erinnerungskultur wäre groß.
  • Kulturraum Friedhof
    In Deutschland gibt es über 30.000 Friedhöfe. Welche Bedeutung kommt diesen zu? Inwieweit sind sie Kultur- und Naturorte?
  • Ukraine
    Raketen auf Museen und Denkmäler: Das Europäische Parlament verurteilt die Zerstörung des kulturellen Erbes der Ukraine als Kriegsverbrechen.

 

Außerdem: Iran: Bericht zur aktuellen Situation, Ukrainischer Theaterregisseur Andriy May im Gespräch, Flüchtlingsbauten als Chance für einen neuen Wohnungsmarkt in der Ukraine, UNESCO-Weltkulturkonferenz Mondiacult: UNESCO-Botschafter Peter Reuss im Gespräch, Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik: Goethe-Institut & seine Politik der leisen Töne, Stunde der Intendanten: Situation des öffentlich-rechtlichen Rundfunk, Lydia Grün im Porträt u.v.m.

 


 

6. „Call to Europe“ von 80 Organisationen und Verbänden an EU und Länder

 

Die Sicherung der Frequenzen des unteren UHF-Bands (470-694 MHz) für ihre Anwendungen fordern über 80 Verbände, Unternehmen und Einzelpersonen der Rundfunk- und Kulturindustrie aus mehr als 20 europäischen Ländern in ihrem zweiten „Call to Europe“.

 

Adressaten der Forderung sind die politischen Entscheidungsträger und Regulierungsbehörden in ganz Europa. Sie bereiten derzeit ihre Positionen für die Weltfunkkonferenz 2023 (WRC-23) vor, auf der über die zukünftige Nutzung dieses Frequenzbereichs über das Jahr 2030 hinaus entschieden wird.

 

Die Forderungen der Rundfunk- und Kulturindustrie zur unveränderten Nutzung des unteren UHF-Bands werden durch die Ergebnisse aktueller Studien untermauert. So ist das terrestrische Fernsehen weiterhin der meistgenutzte TV-Empfangsweg in Europa und zudem eine sehr energieeffiziente Übertragungstechnik. Auch die Nachfrage nach Frequenzen für drahtlose Produktionsmittel bei Veranstaltungen wächst stetig, zudem erfordert die Einführung technischer Innovationen zusätzliche Ressourcen.

 

Ein weiterer, gerade in diesen Zeiten wichtiger Fakt ist, dass die bisherige gemeinsame Nutzung des Spektrums durch Rundfunk, Kulturunternehmen, Wissenschaft und Militär seit Jahrzehnten in Europa und darüber hinaus reibungslos funktioniert.

 

Basierend auf diesen und weiteren Argumenten haben die beteiligten Institutionen und Unternehmen den zweiten „Call to Europe“ formuliert.

 


 

7. Einladung zur Zukunftswerkstatt „Erinnern mit Games“ am 24. November in Berlin

 

Die Initiative kulturelle Integration lädt gemeinsam mit der Stiftung Digitale Spielekultur zu einem Werkstattgespräch zum Thema „Erinnern mit Games“ am Donnerstag, den 24. November 2022 in die Räumlichkeiten der Stiftung Topographie des Terrors ein.

 

Im Rahmen der Veranstaltung werden wir mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Erinnerungsarbeit über die Chancen und Herausforderungen des Mediums Game im Kontext ihrer Arbeit vertiefend diskutieren.

 

Hierzu werden wir am Vormittag nach einem kurzen Impulsvortrag von Dr. Martin Thiele-Schwez einen Einblick in eine „Spielung“, die kommentierte Live-Vorführung eines Computerspiels, geben. Am Nachmittag werden in drei verschiedenen Workshops zu den Themen „Vermittlungsformate vor Ort“, „Qualifizierung der Mitarbeitenden“ und „Digitale Dokumentation und Aufbereitung zum Transfer“ konkrete Handlungsbedarfe für den Einsatz von Games im Rahmen der Erinnerungsarbeit identifiziert. Den aktuellen Stand des vorläufigen Programms finden Sie hier.

 

Insofern Sie an der Veranstaltung interessiert sind, können Sie sich per Mail unter ed.ta1669732159rrutl1669732159uk@no1669732159itarg1669732159etni1669732159 melden.


 

8. Hörtipp: „Macht, Autorität und Gewalt in Kultur und Kirche“

 

Künstlerische Autorität ist notwendig für künstlerische Prozesse. Was aber, wenn diese Macht missbraucht wird? Im Bereich der Kirche stellt sich diese Frage ähnlich, aber auch anders: Geistliche Autorität führt auch hier zur Verleihung von organisatorischer Macht, aber typischerweise in einer Organisation, zu deren Grundsätzen soziale Gerechtigkeit und Stärkung der Schwachen gehört.

 

Mit:

  • Prof. Dr. Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
  • Maren Lansink, Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt in der Kulturbranche
  • Ivana Rohr, Künstlerin
  • Eva Spaeth, Leiterin des Mädchenchors an der Sing-Akademie Berlin und Psychologin

Moderation: Dr. Hans Dieter Heimendahl, Deutschlandfunk Kultur

Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit dem Deutschen Kulturrat, der Initiative kulturelle Integration, dem Kulturbüro der EKD und Deutschlandfunk Kultur statt.

 

Hören Sie die Diskussion vom 8. November aus der St. Matthäus-Kirche am Sonntag, den 13. November um 1.05 Uhr in der Sendung „Diskurs“ im Deutschlandfunk Kultur. Im Anschluss ist die Sendung jederzeit online abrufbar.


 

9. Warum sind Games Kultur? Leseempfehlung: Handbuch Gameskultur

 

Warum sind Games Kultur? Können Computerspiele sogar Kunst sein? Was haben Computerspiele mit Bildender Kunst, Theater, Musik, Literatur, Film zu tun? Sind Games immer gewalthaltig? Darf man Erinnerungskultur spielen? Was haben Spiele mit Sport zu tun? Und macht die Gamesbranche wirklich so viel Umsatz wie Hollywood?

 

Das Handbuch Gameskultur gibt Antworten und Orientierung in der vielfältigen Welt der Computerspiele.

 

Hg v. Olaf Zimmermann und Felix Falk
ISBN 978-3-947308-22-4, 288 Seiten, 19,80 Euro; gedruckte Auflage vergriffen


 

10. Aktionstag „Kultur gibt“ am 19. November

 

Egal ob Dancefloor oder Staatsballett, Museum oder Malkurs, im Chor singen oder Konzert besuchen – all das macht die DNA unseres Zusammenlebens aus: Kultur gibt Energie, zu denken, Applaus, gute Laune, Verständigung, Inspiration, Zusammenhalt und vor allem jedem etwas anderes.

 

Deswegen setzen Kulturschaffende aus verschiedenen Städten der Bundesrepublik gemeinsam mit vielen weiteren Sympathisantinnen und Sympathisanten am 19. November 2022 ein Zeichen für die Kultur in Deutschland, deren Bedeutung für unser Zusammenleben bei allen Krisen, die uns derzeit umtreiben, nicht aus den Augen verloren werden darf. Denn Kultur gibt Zukunft!

 

Die Initiative für die Kultur in Deutschland will mit dem Kultur gibt – Aktionstag 2022 diese Bedeutung des Kulturlebens ins Bewusstsein rufen: in der ganzen Vielfalt und als Verständigungsraum für die demokratische Gesellschaft.

 


 

11. Text der Woche: „Ein Gemeinschaftsprojekt. Was ist ein Museum heute?“ von Wiebke Ahrndt

 

Wass verbinden Sie mit dem Begriff Museum? Was war Ihre letzte Museumserfahrung? Ob ein Museumsbesuch vor Ort oder die Teilnahme an einem digitalen Angebot, die Zugänge zum Museum sind heute vielfältiger denn je. Mit knapp 7.000 Museen, großen und kleineren Häusern auf dem Land und in der Stadt, privaten Institutionen oder Einrichtungen des Bundes, der Länder oder Kommunen, verfügen wir in Deutschland über eine sehr diverse Museumslandschaft. Sie widmet sich Themen wie Kunst, Kultur, Geschichte, Naturkunde und Technik und hält damit nahezu für jeden etwas bereit.

 

So unterschiedlich die Museen sind, vereinen sie sich doch gemeinsam unter dem Oberbegriff „Museum“. Doch was definiert eigentlich ein Museum? Was sind die Eckpfeiler dieser Institutionen?

 

Wiebke Ahrndt ist Direktorin des Übersee-Museums Bremen und Präsidentin des Deutschen Museumsbundes.

 

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