Frauen in Kultur & Medien

Bereits seit 1994 beschäftigt sich der Deutsche Kulturrat mit der Situation von Frauen in Kultur & Medien. 2016 veröffentlichte der Deutsche Kulturrat seine dritte Studie zu diesem Thema. Gefördert wurde diese Studie von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Sie legt auf knapp 500 Seiten dar, dass von einer Geschlechtergerechtigkeit im Kultur- und Medienbereich noch nicht gesprochen werden kann. Als Konsequenz aus diesen Studienergebnissen richtete der Deutsche Kulturrat das Projektbüro „Frauen in Kultur & Medien“ im Juli 2017 ein. Informieren Sie sich hier über dessen verschiedene Arbeitsfelder und konkrete Maßnahmen, unter anderem das zugehörige Mentoring-Programm.

Unterthemen

Das Projektbüro „Frauen in Kultur & Medien“ wurde im Juli 2017 ins Leben gerufen. Seine Initiierung geht auf die gleichnamige, 500 Seiten starke Studie des Deutschen Kulturrates zurück. Die Arbeitsfelder des Projektbüros – das sind ein Mentoring-Programm für karrierebewusste Frauen, Gremien- und Netzwerkarbeit, Dossiers und weitere Datenreports – sie alle greifen die langjährige Beschäftigung des Deutschen Kulturrates mit diesem Themenfeld auf.

Im Rahmen der dreijährigen Projektlaufzeit von Sommer 2017 bis 2020 werden insgesamt drei 1:1-Mentoring-Runden durchgeführt. Das Programm richtet sich an Frauen, die seit mindestens 10 Jahren berufstätig sind und eine Führungsposition im Kultur- und Medienbereich anstreben. Im Mai 2018 startete die erste Runde mit 13 Tandems, im Februar 2019 starten 24 Tandems den Mentoring-Prozess und in der dritten und vorerst letzten Runde konnten sogar 30 Tandems an den Start gehen.

Zahlreiche Beiträge und Publikationen des Deutschen Kulturrates informieren zur Situation von „Frauen in Kultur & Medien“. Erst im September 2018 erschien das Dossier „Von 0 auf 100 – Älterwerden als Kulturschaffende“. Im Sommer 2017 wurde ein Dossier mit dem Titel „Wie weiblich ist die Kulturwirtschaft“ verfasst.