Frauen in Kultur & Medien

Bereits seit 1994 beschäftigt sich der Deutsche Kulturrat mit der Situation von Frauen in Kultur & Medien. 2016 veröffentlichte er seine dritte Studie zu diesem Thema, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die Studie legt auf knapp 500 Seiten dar, dass von einer Geschlechtergerechtigkeit im Kultur- und Medienbereich noch nicht gesprochen werden kann. Als Konsequenz aus diesen Ergebnissen richtete der Deutsche Kulturrat das Projektbüro „Frauen in Kultur & Medien“ im Juli 2017 ein. Informieren Sie sich hier über dessen verschiedene Arbeitsfelder und konkrete Maßnahmen, unter anderem das zugehörige Mentoring-Programm.

 

Die digitale Konferenz „Geschlechtergerechtigkeit in Kultur & Medien Europas“ vom 8. Dezember 2020 können Sie hier nachschauen.

Unterthemen

Das Projektbüro „Frauen in Kultur & Medien“ wurde im Juli 2017 ins Leben gerufen und seine Laufzeit im Mai 2020 um drei weitere Jahre verlängert. Die Initiierung des Projektbüros geht auf die gleichnamige, 500 Seiten starke Studie des Deutschen Kulturrates zurück. Die Arbeitsfelder des Projektbüros – das sind ein Mentoring-Programm für karrierebewusste Frauen, Gremien- und Netzwerkarbeit, Dossiers und weitere Datenreports – sie alle greifen die langjährige Beschäftigung des Deutschen Kulturrates mit diesem Themenfeld auf.

Im Rahmen der zweimal dreijährigen Projektlaufzeit von Sommer 2017 bis 2023 werden insgesamt sechs 1:1-Mentoring-Runden durchgeführt. Das Programm richtet sich an Frauen, die seit mindestens 10 Jahren berufstätig sind und eine Führungsposition im Kultur- und Medienbereich anstreben. Aktuell läuft die Ausschreibung der 5. Runde.

Zahlreiche Beiträge und Publikationen des Deutschen Kulturrates informieren zur Situation von „Frauen in Kultur & Medien“. So auch das vor Kurzem erschienene Dossier „Doppelspitzen – doppelt spitze?“.