Musik

Die Initiative Musik stellt in ihrem März-Newsletter klar, dass alle Förderzusagen für die Künstler- und Infrastrukturförderung bestehen bleiben. Alle Geförderten sollen bestmöglich unterstützt werden. Mögliche Anpassungen der Vorhaben sollen im Einzelfall geklärt werden. Nähere Infos hier.

 

Die Manfred-Strohscheer-Stiftung und das Magazin Oper! sammeln Spenden für Sängerhilfe. Hier sollen freischaffende Künstlerinnen und Künstler aus dem Opernbereich Unterstützung beantragen können. Die Manfred-Strohscheer-Stiftung hat als Grundstock 10.000 Euro zur Verfügung gestellt. Nähere Infos hier.

 

Die GLS-Bank unterstützt die elinor#kunstnothilfe. Es wurde ein Spendenkonto eingerichtet. Von den eingegangenen Spenden können Künstlerinnen und Künstler mit bis zu 1.000 Euro unterstützt werden. Über die Vergabe entscheidet ein Beirat. Nähere Infos finden Sie hier.

 

Finanzielle Soforthilfen können bei folgenden Institutionen beantragt werden:

 

  • Bei der Deutschen Orchester-Stiftung können einmalig 500 Euro Nothilfe von freiberuflichen Musikerinnen und Musikern, die Mitglied in der Künstlersozialkasse sind, beantragt werden. Der entstandene Ausfall durch die Corona-Pandemie muss dokumentiert werden. Die Deutsche Orchesterstiftung bittet zugleich um Spenden, damit diese Hilfe geleistet werden kann.
  • Die Zeitschrift crescendo hat ebenfalls eine Musiker-Nothilfe aufgelegt, die sich an freiberufliche Musikerinnen und Musiker in existentieller Notlage aufgrund der Corona-Pandemie befinden. Die Anträge müssen bis zum 28.03.2020 eingereicht werden. Zur Finanzierung ruft Zeitschrift auf, Abonnements abzuschließen.

 

Die GEMA stellt 40 Mio. Euro als Nothilfe-Programm in zwei Schutzschirmen für Mitglieder zur Verfügung. Außerdem hat die GEMA mitgeteilt, dass sie flexible Kulanz-Regeln für Veranstalter, die von der Corona-Pandemie betroffen sind, einführt. Nähere Infos hier.

 

Musikland-Niedersachsen hat ein umfängliches Tool mit FAQ’s zur Verfügung gestellt, dass sich speziell an Musikerinnen und Musiker aus Niedersachsen richtet. Ebenfalls ist von Montag bis Donnerstag 14.00 bis 16.00 Uhr eine Hotline zu erreichen. Hier stehen derzeit drei Expertinnen und Experten für Rückfragen zur Verfügung.

 

Stand: 03.04.2020

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