Kulturpolitikpreis 2026: Iris Berben

Foto: Laurence Chaperon

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, ehrte am 24 September 2026 die Schauspielerin Iris Berben mit dem Deutschen Kulturpolitikpreis 2026.

 

In einer feierlichen Veranstaltung wurde Berben langjähriges Engagement für Demokratie, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie ihren Einsatz gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus gewürdigt.

 

In der Begründung der Jury heißt es: „Iris Berben begreift ihre Bekanntheit seit Langem als gesellschaftliche Verantwortung. Mit Lesungen, Schulbesuchen, öffentlichen Diskussionen und Reden erinnert sie an die Verbrechen des Nationalsozialismus, tritt für die Sichtbarkeit jüdischen Lebens ein und widerspricht Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit. Erinnerungskultur versteht sie dabei nicht allein als Bewahrung der Vergangenheit, sondern als demokratische Aufgabe der Gegenwart.“

 

Die Preisverleihung an Iris Berben fand im Wilhelm von Humboldt-Saal der Staatsbibliothek zu Berlin statt. Nach der Begrüßung durch die Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Prof. Dr. Marion Ackermann und den Präsidenten des Deutschen Kulturrates Prof. Christian Höppner, hielt Pianist Igor Levit die Laudatio auf die Preisträgerin und rahmte den Abend mit musikalischen Beiträgen ein.

 

Das Preisobjekt, das an Iris Berben verliehen wurde, stammt von dem Lichtkünstler Klaus Geldmacher.

 

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