Livekultur ist die Zukunft

Politik & Kultur widmet sich der kultur-, gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Bedeutung von Konzerten, Festivals und Clubs

Berlin, den 30.06.2026. Der Sommer ist die Zeit der Open-Air-Konzerte, Festivals, Stadtfeste, Theaterabende und Live-Events. Überall kommen Menschen zusammen, um Kultur gemeinsam zu erleben. Genau diesem besonderen Moment widmet Politik & Kultur, die Zeitung des Deutschen Kulturrates, in Zusammenarbeit mit dem BDKV – Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft in der neuen Ausgabe 7–8/2026 den Schwerpunkt „Hauptsache live! Konzerte, Festivals, Shows vor und hinter der Bühne“.

 

Livekultur ist mehr als kurzweilige Unterhaltung: Sie schafft Begegnung und Gemeinschaft. Sie ist künstlerisches Ereignis, sozialer Raum, Wirtschaftsfaktor und Standortvorteil zugleich. Ob im Club, im Konzertsaal, auf der Festivalwiese, im Theater, in der Arena oder im soziokulturellen Zentrum: Livekultur lebt von Nähe, Präsenz und dem unwiederholbaren Augenblick.

 

Zugleich steht die Livebranche unter erheblichem Druck: Gestiegene Produktions-, Personal- und Energiekosten, verändertes Publikumsverhalten, hohe Ticketpreise, Sicherheitsanforderungen, Nachwuchsförderung, Betrug und Wucher auf dem Ticketzweitmarkt sowie die Zukunft kleiner und mittlerer Veranstaltungsunternehmen und Spielstätten sind zentrale Themen des Schwerpunkts.

 

Olaf Zimmermann, Herausgeber von Politik & Kultur und Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates: „Keine noch so gute Aufnahme, kein Streaming und keine digitale Plattform kann das Liveerlebnis ersetzen. Der unmittelbare Kontakt zwischen Künstlerinnen und Künstlern und dem Publikum ist die Essenz der Livekultur. Gerade in einer zunehmend digitalisierten und von Künstlicher Intelligenz geprägten Welt wird das Bedürfnis nach echten gemeinsamen Erlebnissen weiter wachsen. Livekultur ist die Zukunft.“

 

Johannes Everke, Geschäftsführer des BDKV – Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft: „Die Bühnen von Clubs und Festivals, Konzertsälen und Hallen sind längst mehr als Schaufenster für Musik und andere Livekultur. Sie sind ihr wirtschaftliches Rückgrat und zugleich Orte, an denen künstlerische Vielfalt, unternehmerisches Risiko und gesellschaftliche Begegnung zusammenkommen.“

 

Der Schwerpunkt zeigt die ganze Bandbreite der Livekultur: von Klassik über Pop, Rock, Jazz und Comedy bis zu Festivals, Musicalproduktionen, Clubkultur und Großveranstaltungen. Autorinnen, Künstler, Veranstalterinnen sowie Experten blicken auf die Magie des Livemoments, aber auch auf die Arbeit, die Risiken, die Bedeutung des Wirtschaftsfaktors und die kulturpolitischen Herausforderungen.

 

 

Zu den Autorinnen und Autoren sowie Interviewpartnerinnen und Interviewpartnern zählen unter anderem:

 

  • Christopher Annen, Musiker, Gründungsmitglied von AnnenMayKantereit und Co-Vorsitzender von Pro Musik
  • Bernd Dicks, Initiator und Leiter von Parookaville
  • Dennis Eichenbrenner, Vorsitzender des Bundesverbands Veranstaltungssicherheit
  • Sophie G. Einwächter, Medienwissenschaftlerin
  • Johannes Everke, Geschäftsführer des BDKV – Bundesverbands der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft
  • Mario Graute, Co-Geschäftsführer von Pro Musik
  • Daniel Hope, Violinist
  • Phillip Jacob-Pahl, Gründer und Director Live der Budde Talent Agency
  • Verena Krämer, Vorständin des BDKV und Gründerin von Female Voice
  • Martina Marschalk, Projektmanagerin für Awareness für Kopf & Steine
  • Gabriele Maurer, Jazz-Sängerin und stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Jazzunion
  • Christian Ordon, Geschäftsführer der LiveMusikKommission
  • Michael Roslon, Professor für Eventmanagement und Kommunikation an der Hochschule Fresenius
  • Rilana Sandelmann und Michael Schacke, Geschäftsführung von Undercover
  • Heinrich Schafmeister, Schauspieler
  • Ulrike Schirrmacher, Inhaberin der Agentur Rampensau
  • Berthold Seliger, Konzertagent, Tourneeveranstalter und Publizist
  • Arnold Simmenauer, Impresariat Simmenauer und Sonia Simmenauer, Gründerin desselben und Präsidentin des BDKV
  • Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates und Herausgeber von Politik & Kultur

 

 

Politik & Kultur ist die Zeitung des Deutschen Kulturrates. Sie wird herausgegeben von Olaf Zimmermann und Theo Geißler.

  • Sie ist erhältlich in Bahnhofsbuchhandlungen, an großen Kiosken, auf Flughäfen und im Abonnement: Einzelpreis: 5,50 Euro, im Abonnement: 30,00 Euro (inkl. Porto), im Abonnement für Studierende: 25 Euro (inkl. Porto).
  • Die Juli/August-Ausgabe von Politik & Kultur mit dem Schwerpunkt „Hauptsache live! Konzerte, Festivals, Shows vor und hinter der Bühne“ steht auch als kostenfreies E-Paper (PDF-Datei) zum Herunterladen bereit.

 

Über den Deutschen Kulturrat

Der Deutsche Kulturrat e.V. ist der Spitzenverband der Bundeskulturverbände. Er ist der Ansprechpartner der Politik und Verwaltung des Bundes, der Länder und der Europäischen Union in allen die einzelnen Sparten des Deutschen Kulturrates übergreifenden kulturpolitischen Angelegenheiten. Ziel des Deutschen Kulturrates ist es, kulturpolitische Diskussion auf allen politischen Ebenen anzuregen sowie für Kunst-, Publikations- und Informationsfreiheit einzutreten.

 

Über den BDKV

Der BDKV setzt sich als Branchenverband für eine vielfältige Konzert- und Veranstaltungswirtschaft ein. Er bündelt und vertritt die Interessen von Konzert-, Tournee- und Festivalveranstaltungsunternehmen, Künstler*innenagenturen, Venues und Gastspieldirektionen gegenüber der Öffentlichkeit und der Politik, bundesweit und darüber hinaus. Die Branche erwirtschaftet bei 300.000 Veranstaltungen und mit mehr als 115 Millionen verkauften Tickets einen jährlichen Gesamtumsatz von über sechs Milliarden Euro.
 

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