Die Kultur im KI-Zeitalter. Wird der Traum vom niedrigschwelligen digitalen Zugang zu Bibliotheken, Archiven und Museen nun Realität – oder entstehen neue Abhängigkeiten? Und welche Verantwortung tragen Staat, Kulturinstitutionen und die großen Technologieunternehmen?
Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, der Deutsche Kulturrat und 3sat laden am Donnerstag, 3. September 2026, um 17 Uhr zu einer gemeinsamen Veranstaltung auf der Berliner Museumsinsel ein.
Im Mittelpunkt stehen zentrale Fragen der digitalen Transformation des Kulturbereichs:
- Wie verändert Künstliche Intelligenz den Zugang zu Kultur, Wissen und unserem kulturellen Gedächtnis?
- Wie können Deutschland und Europa ihre digitale Souveränität im Kulturbereich sichern?
- Welche politischen, rechtlichen und technischen Voraussetzungen braucht eine zukunftsfähige nationale Kulturdateninfrastruktur, damit kulturelles Erbe offen, verlässlich und gemeinwohlorientiert zugänglich bleibt?
- Wie können dabei die Rechte von Urheberinnen und Urhebern sowie anderen Rechtsinhabern gewahrt und faire Rahmenbedingungen für die Nutzung kultureller Inhalte im digitalen Raum geschaffen werden?
Die Keynote hält
Dr. Karsten Wildberger
Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung
Im Anschluss diskutieren Philipp Amthor, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung (angefragt), Awet Tesfaiesus, Sprecherin für Kultur und Medien der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag, Dr. Elisabeth Böhm, Geschäftsführerin von digiCULT, Prof. Dr. Jürgen Döllner, Fachgebietsleiter Computergrafische Systeme am Hasso-Plattner-Institut, Holger Mann, Sprecher für Hochschule und Wissenschaft sowie für Wirtschaft, Technologie und Digitalisierung der SPD-Bundestagsfraktion (angefragt) und Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates.
Moderation: Vivian Perkovic, Kulturzeit (3sat)