- Teilhabeempfehlungen für eine inklusive Kultur
- HEUTE 11 Uhr: Pressekonferenz zum Aktionstag „Zusammenhalt in Vielfalt“ bei YouTube verfolgen
- Einladung: Gameswelten – Gameskultur
- Podcast-Tipp für die grauen Januartage
- Text der Woche: Snapshot USA – Die SPK und die Welt (2) von Marion Ackermann
- Zum Schluss: Arbeit am Dossier zur Deutschen Nationalbibliothek gestartet
Sehr geehrte Damen und Herren,
Kunst, Kultur und Medien haben die Kraft, unser „Bild von der Welt“ zu prägen. Es ist darum so bedeutsam, dass die Perspektive aller Menschen in der Kunst und in den Medien repräsentiert werden – auch die Perspektive von Menschen mit Behinderungen.
Der Zugang zur Kultur ist ein Menschenrecht. In Art. 27 Abs. 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte steht: „Jeder hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen, sich an den Künsten zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Errungenschaften teilzuhaben.“ Darin kommt zum Ausdruck, dass jeder Mensch Zugang zur Kultur sowie zur eigenen Kunstausübung haben muss. Das gilt selbstverständlich auch für Menschen mit Behinderungen.
Deshalb haben der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, und der Deutsche Kulturrat, Ende der letzten Legislaturperiode „Teilhabeempfehlungen für eine inklusive Kultur“ vorgelegt. Am Mittwoch konnten wir sie in der Parlamentarischen Gesellschaft auf Einladung des kulturpolitischen Sprechers der SPD-Bundestagsfraktion, Martin Rabanus, den Abgeordneten aus dem Kultur- und Sozialbereich des Deutschen Bundestages vorstellen. Das war eine gute Sache!.
Ihr
Olaf Zimmermann
Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates +
Sprecher der Initiative kulturelle Integration
2. HEUTE 11 Uhr: Pressekonferenz zum Aktionstag „Zusammenhalt in Vielfalt“ bei YouTube verfolgen
Sie können die heute von 11 – 12 Uhr stattfindende Pressekonferenz zum Start des Aktionstages „Zusammenhalt in Vielfalt“ im Livestream in: youtu.be/4uJMOygYKxI verfolgen.
Zum UNESCO-Welttag der kulturellen Vielfalt am 21. Mai 2026 rufen die Mitglieder der Initiative kulturelle Integration – ein einzigartiges Bündnis von Vertreterinnen und Vertretern der Sozialpartner, Religionsgemeinschaften, Medien, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft – erstmals zu dem bundesweiten Aktionstag auf.
Im Umfeld des Welttags der kulturellen Vielfalt sollen möglichst zahlreiche Aktionen von unterschiedlichen Organisationen, Bündnissen oder auch Einzelpersonen durchgeführt und so vielfältige Zeichen für den Zusammenhalt in unserer freien und vielfältigen Gesellschaft gesetzt werden.
Informationen zum Aktionstag Zusammenhalt in Vielfalt
- Erfahren Sie hier alles zum Aktionstag Zusammenhalt in Vielfalt und laden Sie Ihren Beitrag hoch.
- Hier kommen Sie zu den Botschafterinnen und Botschaftern des Aktionstags und können auch Ihr Bild einreichen.
- Hier kommen Sie zu den 15 Thesen „Zusammenhalt in Vielfalt“
3. Einladung: Gameswelten – Gameskultur
Am Mittwoch, den 28. Januar 2026, ab 18 Uhr, wird das neu erschienene „Handbuch Gameskultur 2.0“ in einer Veranstaltung in der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, James-Simon-Galerie, in Berlin präsentiert.
Die Stiftung Digitale Spielekultur zeigt den Besucherinnen und Besuchern in einer Spielung beispielhaft, wie Games mit wichtigen gesellschaftlichen Themen umgehen. Die Gäste können hier live erleben, wie spannend, unterhaltsam und informativ Computerspiele sind.
In der Podiumsdiskussion geht es um die kulturelle Bedeutung der Computerspiele, die längst die Nische verlassen haben und in ihrer Vielfalt als Kultur- und Bildungsgut anerkannt sind. Podiumsgäste sind u.a.
- Felix Falk, Geschäftsführer des game – Verband der deutschen Games-Branche
- Lukas Krieger, MdB (CDU/CSU-Bundestagsfraktion)
- Holger Mann, MdB (SPD-Bundestagsfraktion)
- Nandita Wegehaupt, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Spielekultur
- Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates
Moderation: Magnus von Keil
Zuvor findet nach einer Begrüßung durch den Vizepräsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Gero Dimter eine Spielung statt.
In Analogie zur Lesung taucht in dieser „Spielung“ die Stiftung Digitale Spielekultur zusammen mit dem Publikum in die absurde Welt von „The Stanley Parable: Ultra Deluxe“ (2022) ein. Das ursprünglich im Jahr 2013 von Davey Wreden und William Pugh entwickelte Spiel ist eine bissige Meta-Reflexion über den freien Willen – und zeigt die Möglichkeiten des interaktiven Erzählens auf, indem es gleichzeitig seine Grenzen vorführt. Nach einer Einführung von Nandita Wegehaupt führen Beck Niederländer und Christian Huberts das Publikum durch den Anfang von „The Stanley Parable“ und erläutern dabei neben den Besonderheiten des Spiels auch Geschichte und Eigenarten des interaktiven Erzählens in Computerspielen. An ausgewählten Stellen wird das Publikum zudem in den Spiel- bzw. Entscheidungsprozess mit eingebunden.
- Bis Montag, den 26.01.2026 können Sie sich hier zur Veranstaltung anmelden.
- Im Shop des Deutschen Kulturrates können Sie das Handbuch Gameskultur 2.0 bestellen
- Hier geht es zum Blick ins Buch
4. Podcast-Tipp für die grauen Januartage
Wenn Sie in die Welt der Games eintauchen und vertiefende Informationen finden wollen, lege ich Ihnen unseren kostenfreien Podcast zum Handbuch Games 2.0 an Herz.
Folgende Folgen sind bisher erschienen:
#01 Warum braucht es dieses Buch? Pilotfolge des Podcasts mit Olaf Zimmermann und Felix Falk
#02 Warum Games Popkultur sind. Über Games & Popkultur mit Valentina Hirsch
#03 Games als Technologietreiber. Über Technologie & Innovationen aus der Games-Branche mit Thomas Bedenk
#04 Sind Games Literatur? Über Games und Literatur mit Lena Falkenhagen
#05 Kann ich mit Games mehr über Geschichte lernen? Eugen Pfister und Felix Zimmermann über Geschichte und Erinnerungskultur mit Games
#06 Herausforderung: Kulturgut Games zukunftssicher bewahren Andreas Lange & Sandra Winterberg über die Bewahrung von Games
Hier kommen Sie zur Podcast-Website.
5. Text der Woche: Snapshot USA – Die SPK und die Welt (2) von Marion Ackermann
Was in den Vereinigten Staaten und vor allem im Kultursystem geschieht, beschäftigt mich schon länger. Wie sicher vielen von uns, eng verbunden, wie wir mit Amerika sind. Ende Oktober bin ich zu einem Treffen mit Museumsdirektorinnen und -direktoren aus aller Welt nach Washington gereist. Es war so aufrüttelnd wie wichtig, und es begann mit einem für westliche Verhältnisse besorgniserregenden Bild: Shutdown. Die National Gallery in Washington geschlossen, nicht einmal die Mitarbeitenden oder die Direktorin hatten Zutritt zur eigenen Sammlung. Das wirkte auf mich geisterhaft.
Marion Ackermann ist Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Hier lesen Sie den ganzen Beitrag.
6. Zum Schluss: Arbeit am Dossier zur Deutschen Nationalbibliothek gestartet
Gestern haben wir mit der Leitung der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt und Leipzig unser nächstes großes Politik & Kultur – Dossier über die wichtigsten Kultureinrichtungen auf der Bundesebene vorbereitet.
Nach den erfolgreichen Dossiers zur SPK „Stiftung Preußischer Kulturbesitz“ und zum Bundesarchiv „Dokumente, Bilder, Filme. Das Bundesarchiv„, folgt jetzt ein Dossier zur Deutschen Nationalbibliothek.
Ich verspreche nicht zu viel, dieses Dossier wird selbst für die Kulturkenner viel Neues enthalten. Im September erscheint es, seien Sie gespannt.