Sprecherrat

Deutscher_Kulturrat_png_Sprecherrat

Der Sprecherrat ist das politische Organ des Deutschen Kulturrates e.V. Er tagt mindestens viermal pro Jahr. Jede Sektion entsendet zwei Sprecherinnen/Sprecher sowie zwei Stellvertreterinnen/Stellvertreter. Der Sprecherrat ist insbesondere zuständig für die Wahl und die Abberufung der Vorstandsmitglieder, die er bei der Durchführung ihrer Aufgaben berät. Außerdem beschließt der Sprecherrat sowohl die politischen Stellungnahmen und Positionierungen als auch die jährlichen und langfristigen Arbeitsprogramme des Deutschen Kulturrates.

Zu diesem Zeitpunkt setzt sich der Sprecherrat wie folgt zusammen:

Deutscher Musikrat

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Prof. Christian Höppner

Deutscher Musikrat

Sprecher

Prof. Christian Höppner, Jahrgang 1956, absolvierte eine Ausbildung zum Instrumentallehrer, Musikpädagogen und Cellisten mit anschließendem Dirigierstudium. Seit 2013 ist er Präsident des Deutschen Kulturrates. Er ist außerdem Generalsekretär des Deutschen Musikrates, dessen Präsidiumsmitglied bzw. Vizepräsident er von 2000 bis 2004 war. Seit 1986 unterrichtet er Violoncello an der Universität der Künste Berlin. Höppner engagiert sich ehrenamtlich in vielfältiger Weise in nationalen und internationalen Organisationen, u. a. vertritt er den Deutschen Kulturrat in der Deutschen UNESCO-Kommission, ist Mitglied des Rundfunkrates der Deutschen Welle, Haushaltsberichterstatter für den Rundfunkrat und stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses der DW-Akademie, Chefredakteur des Magazins Musikforum und Kuratoriumsmitglied des Frankfurter Musikpreises. Für sein Engagement um das Berliner Musikleben wurde er im Jahr 2001 von Bundespräsident Johannes Rau mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

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Hartmut Karmeier

Deutsche Orchestervereinigung

Sprecher

Hartmut Karmeier, Jahrgang 1953, studierte nach dem Abitur in Minden/Westfalen Posaune an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Seit 1977 spielt er Bassposaune im Philharmonischen Orchester der Stadt Trier. Ehrenamtlich engagierte er sich von 2003 bis 2015 als Vorsitzender des Gesamtvorstandes der Deutschen Orchestervereinigung (DOV). Im gleichen Zeitraum war er Vorsitzender des Beirates der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten. Karmeier gehört seit 2005 dem Präsidium des Deutschen Musikrates (DMR) an und fungiert seit 2009 als einer der Vizepräsidenten des DMR. Hier sitzt er auch dem Bundesfachausschuss Arbeit und Soziales vor. Er ist stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der gProjekt GmbH des DMR. Dem Sprecherrat des Deutschen Kulturrates gehört er als einer der beiden Sprecher der Sektion Musik seit dem Jahr 2003 an.

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Prof. Martin Maria Krüger

Deutscher Musikrat

Stellvertretender Sprecher

Martin Maria Krüger, geboren 1954 in Solingen, studierte Gitarre und Schlagzeug an der Hochschule für Musik Würzburg. Er konzertierte international als Solist und Kammermusiker, insbesondere als Partner Siegfried Behrends im Deutschen Gitarreduo. 1982 wurde Krüger Leiter des später mit der Musikhochschule fusionierten Würzburger Hermann-Zilcher-Konservatoriums, 1987 Direktor des Münchner Richard-Strauss-Konservatoriums bis zu dessen 2008 erfolgter Integration in die Hochschule für Musik und Theater München. Er ist Leitungsmitglied des Instituts für Kulturmanagement der Hochschule, an welcher er als Honorarprofessor Kulturpolitik und Gitarre unterrichtet. Seit 2003 amtiert er als Präsident des Deutschen Musikrates, den er u. a. im Beirat der Kulturstiftung des Bundes vertritt. Er ist Vorsitzender des Beirats Laienmusizieren und Nachwuchsförderung des Goethe Instituts. 2013 überreichte ihm Bundespräsident Joachim Gauck das Bundesverdienstkreuz erster Klasse.

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Prof. Dr. Eckart Lange

Konferenz der Landesmusikräte

Stellvertretender Sprecher

Eckart Lange, Jahrgang 1947, studierte Schulmusik und Chordirigieren an den Musikhochschulen in Weimar und Berlin und promovierte an der Universität Greifswald. Nach einer Lehrtätigkeit am Gymnasium und an der Universität wurde er 1986 stellv. Direktor des Heinrich-Schütz-Hauses Bad Köstritz. 1988 begann seine Tätigkeit als Lehrer an der Weimarer Musikhochschule. Er leitete 1990 die Abteilung Musik, Hoch- und Fachschulen und populäre Kunst im DDR-Kulturministerium Berlin. Nach seiner Rückkehr an die Hochschule wurde er zum Prorektor gewählt und war als Dekan und Studiendekan tätig. 1993 wurde er zum Professor für Musikpädagogik berufen. 1996 gründete er das Institut für Musikpädagogik und Musiktheorie. Seit 2005 ist er Direktor der Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen.  Er ist seit 1994 Präsident des Landesmusikrates und seit 2013 Präsident des Kulturrats Thüringen. Seit 1996 ist er Mitglied des Präsidiums und verschiedener Beiräte und Fachausschüsse des Deutschen Musikrates und seit 2000 Mitglied des Sprecherrates des Deutschen Kulturrates. Er war von 1996 bis 2009 Sprecher bzw. stellv. Sprecher der Konferenz der Landesmusikräte. Er war Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Kulturfonds Berlin, Vizepräsident der Ständigen Konferenz Mitteldeutsche Barockmusik und Vorsitzender des Kuratoriums der Kulturstiftung des Freistaates Thüringen. Seit 2005 ist er Vorsitzender des Kuratoriums der Thüringer Bachwochen. Er erhielt 2008 das Bundesverdienstkreuz erster Klasse und 2015 den Thüringer Verdienstorden.

Rat für darstellende Kunst und Tanz

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Krystyna Obermaier

Deutscher Bundesverband Tanz

Sprecherin

Krystyna Obermaier, Jahrgang 1964, studierte Sportwissenschaften mit dem Schwerpunkt Elementarer Tanz an der Deutschen Sporthochschule Köln und anschließend Choreographie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Neben den künstlerischen Tätigkeiten als Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin an Theatern und Opernhäusern im In- und Ausland ist sie als Dozentin an Kölner Hochschulen (Universität zu Köln; Katholische Hochschule NRW) und in der Diplom Tanzpädagogen-Ausbildung des Deutschen Bundesverbands Tanz e.V. eingebunden. Neben der Vorstandstätigkeit in der Gesellschaft für Tanzforschung (2011-2015) leitet sie seit 2007 den Elementaren Tanz e.V. und seit November 2016 ist sie Präsidentin des Deutschen Bundesverbands Tanz e.V. (DBT). 2017 wurde sie zur Sprecherin der Sektion „Rat für darstellende Kunst und Tanz“ des Deutschen Kulturrats gewählt. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählt die Durchführung von regelmäßig stattfindenden Tagungen, Symposien und Tanzfestivals zum Thema Tanz und Bildung sowie die Publikation gleichgelagerter Fachliteratur. Darüber hinaus initiierte sie 2015 mit der Gesellschaft für Tanzforschung die Aufnahme der vier Tanzvermittlungskonzepte der Moderne in das erste deutsche Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes durch die UNESCO Kommission.

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Marc Grandmontagne

Deutscher Bühnenverein

Sprecher

Marc Grandmontagne, geboren 1976, hat an den Universitäten von Saarbrücken, Tübingen und Siena (Italien) Jura und Politikwissenschaften studiert. Nach seiner Tätigkeit als parlamentarischer Mitarbeiter bei Jürgen Schröder, MdEP 2006 in Brüssel war er von 2007 bis 2010 als Leiter des Büros der Geschäftsführung der RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas GmbH sowie anschließend als Programmleiter bei der Stiftung Mercator in Essen tätig. Von 2013 bis 2016 war er Geschäftsführer der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. in Bonn. Dort leitete er u.a. die Verbandsaktivitäten und war in Kulturentwicklungsplanungen und andere Projekte des Instituts für Kulturpolitik involviert. Grandmontagne ist Mitglied im Beirat Vielfalt Kultureller Ausdrucksformen der Deutschen UNESCO-Kommission.

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Tobias Könemann

Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer

Stellvertretender Sprecher

Tobias Könemann, Jahrgang 1957, studierte Rechts-, Musik- und Theaterwissenschaft in Köln und Erlangen. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen arbeitete er 1988 – 1992 als Referent für Kunst und Medien beim Bundesvorstand der Deutschen Angestelltengewerkschaft in Hamburg und wurde 1993 Lehrbeauftragter Verwaltung beim Zweiten Deutschen Fernsehen in Mainz. Von 1994 bis 2013 war er bei der ZDF Enterprises GmbH tätig, zunächst als Jurist und Projektmanager für nationale und internationale Koproduktionen, seit 1995 als Leiter Recht und Personal. Von 1999 bis 2001 war er Gründungsgeschäftsführer der Kinderfilm GmbH in Erfurt. Seit 1990 ist Tobias Könemann nebenberuflich als Rechtsanwalt aktiv mit Schwerpunkten im Verbandswesen sowie im Medien- und Theaterbereich. Seit 2007 ist er Justitiar, seit 2009 Geschäftsführer der Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer.

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Joachim Reiss

Bundesverband Theater in Schulen

Stellvertretender Sprecher

Joachim Reiss, geb. 1952, Gymnasiallehrer, Deutsch/Sozialkunde, unterrichtet seit 1992 das Fach Darstellendes Spiel in Frankfurt/Main. Einige der 70 Produktionen seiner Theater-AGs und DS-Kurse wurden zum Hessischen Schultheatertreffen, zum Schultheater der Länder und zum Theatertreffen der Jugend ausgewählt. Er leitete die Frankfurter Schultheatertage bis 1991, war Federführender des hessischen DS-Lehrplans und der DS-EPA-Kommission der KMK, zwölf Jahre Vorsitzender des Landesverbands Schultheater in Hessen, 15 Jahre Vorsitzender des Bundesverbandes Theater in Schulen, holte 1994 das „Schultheater der Länder“ nach Frankfurt, war 2009 Mitbegründer der Landesvereinigung Kulturelle Bildung Hessen, vertritt den BVTS im Rat für Darstellende Kunst und Tanz sowie in der BKJ und im internationalen Dachverband IDEA, nahm an den UNESCO-Kongressen 2006 Lissabon und 2010 Seoul teil und gründete 2006 das Netzwerk IDEA-Europe. Im DKR arbeitet er im Sprecherrat, im Fachausschuss Bildung und als Sprecher der künstlerischen Schulfächer im AK „Kultur bildet“. 1991 gründete er und leitet seitdem das Schultheater-Studio Frankfurt/TPZ Rhein-Main. Er veröffentlichte diverse Publikationen und Artikel in Fachzeitschriften.

Deutsche Literaturkonferenz

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Regine Möbius

Verband deutscher Schriftsteller in ver.di

Sprecherin

Regine Möbius, Jahrgang 1943, absolvierte ein Abendstudium „Chemische Verfahrenstechnik“ an der Ingenieurschule Köthen und ein Hochschulfernstudium am Institut für Literatur „Johannes R. Becher“ Leipzig. Ab 1990 arbeitete sie als Honorardozentin an der Fachhochschule für Soziokultur Meißen und in der Erzieherausbildung, von 1990 bis 1997 als Korrespondentin am Börsenblatt für den deutschen Buchhandel und leitete seit 1987 kontinuierlich literarische Workshops im deutschsprachigen Raum für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Von 1994 bis 2007 war sie Landesvorsitzende (Sachsen) des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS) in der IG Medien und in ver.di, seit 1996 ist sie Stellvertretende Vorsitzende des Kulturwerks deutscher Schriftsteller in Sachsen e.V., seit 1997 Stellvertretende Bundesvorsitzende des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS). Sie war 20 Jahre Ratsmitglied des Kuratoriums HdB Leipzig und sechs Jahre Mitglied der Bezirkssynode Leipzig der Evangelischen Kirche. Seit 2007 engagiert sie sich als Bundesbeauftragte für Kunst und Kultur der ver.di und ist seit 2011 Vizepräsidentin des Deutschen Kulturrates. Im sechsten Jahr organisiert sie als Festivalleiterin den „Leipziger Literarischen Herbst“ und ist seit 2014 Mitglied des Arbeitskreises gesellschaftliche Gruppen der Stiftung „Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“. Zu ihren Veröffentlichungen als Autorin und Publizistin gehören neben regelmäßiger umfänglicher Essayistik, Prosa, Publizistik und Lyrik in Anthologien und Zeitschriften u. a. Autoren in den neuen Bundesländern und Schriftstellerporträts.

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Dr. Klaus Ulrich Werner

Bibliothek und Information Deutschland

Sprecher

Dr. Klaus Ulrich Werner ist Bibliotheksdirektor an der Freien Universität Berlin. Studium der Germanistik und Geschichte an den Universitäten Freiburg und Wien, Promotion zum Dr.phil. Nach der Ausbildung zum Wissenschaftlichen Bibliothekar arbeitete er zunächst im Verlagswesen, seit 1991 in verschiedenen Bibliotheken der Freien Universität Berlin. Von 2000 bis 2005 war er bibliothekarischer Projektmanager des Neubaus der Philologischen Bibliothek von Lord Norman Foster („The Berlin Brain“). Er publiziert über Architektur und Design von Bibliotheken und ist im In- und Ausland auch als Referent und Berater tätig. Seit 2015 Lehrbeauftragter für Bibliotheksmanagement an der Humboldt-Universität zu Berlin. Klaus Werner ist Mitglied der Kommission für Bibliotheks- und Archivbau des Deutschen Instituts für Normung (DIN). Er war von 2013 bis 2016 Vorstandsmitglied des Deutschen Bibliotheksverbandes (dbv) und wurde 2015 zum stellvertretenden Sprecher der Deutschen Literaturkonferenz gewählt.

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Eckhard Kloos

Börsenverein des deutschen Buchhandels

Stellvertretender Sprecher

Eckhard Kloos, Jahrgang 1943, Abitur und Lehre als Verlagsbuchhändler in Bremen, Studium der Betriebswirtschaftslehre in Hamburg, Abschluss als Diplomkaufmann, Stationen in Verlagen und verlagsnahen Branchen, von 1978 bis 2008 Rowohlt Verlag, Reinbek. Kaufmännische Leitung, Verträge, Rechtsabteilung, Organisation, EDV. Über viele Jahre Mitglied im Verwaltungsrat der VG Wort und der Ausgleichsvereinigung Verlage (AV). Von 2008 bis 2015 geschäftsführender Vorstand der AV. Heute bei der VG Wort und der AV ehrenamtlicher Vorstand. Beiratsmitglied der Künstlersozialkasse. Vom Börsenverein des deutschen Buchhandels delegiertes Mitglied in der Literaturkonferenz, von dort als Stellvertreter in den Sprecherrat gewählt.

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Dr. Robert Staats

VG Wort

Stellvertretender Sprecher

Robert Staats wurde am 9. April 1963 in Berlin geboren. Er studierte Rechtswissenschaften in Bonn und Freiburg im Breisgau, absolvierte das Referendariat in Berlin und wurde mit einer urheberrechtlichen Arbeit promoviert. Von 1994 bis 2008 war er als Richter und Beamter im Justizdienst des Landes Brandenburg tätig. Seit dem 1. Januar 2009 ist er geschäftsführendes Vorstandsmitglied der VG WORT. Robert Staats ist stellvertretender Sprecher der Deutschen Literaturkonferenz im Sprecherrat des Deutschen Kulturrates. Er ist ferner Mitglied im Vorstand des Deutschen Literaturfonds, Mitglied verschiedener in- und ausländischer Gremien im Bereich des Urheberrechts, Mitherausgeber der Zeitschrift für Urheber und Medienrecht (ZUM) sowie Lehrbeauftragter der Humboldt-Universität zu Berlin.

Deutscher Kunstrat

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Annemarie Helmer-Heichele

Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK)

Sprecherin

Annemarie Helmer-Heichele, Jahrgang 1948, in Ingolstadt geboren, lebt und arbeitet in Augsburg und Ingolstadt als freischaffende Künstlerin. Seit 1979 werden ihre Werke in Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland der Öffentlichkeit gezeigt. Von 1983 bis 2014 leitete sie als Vorsitzende den BBK Schwaben-Nord und Augsburg e.V. Seit 1990 ist sie Mitglied des BBK-Bundesvorstandes, seit 2005 nimmt sie das Amt eines der beiden BBK-Bundesvorsitzenden wahr. Sie ist Mitglied im Beirat der Künstlersozialkasse (KSK) und Vertreterin der Versicherten (Bildende Kunst) im KSK-Widerspruchsausschuss. Darüber hinaus ist sie Mitglied im Verwaltungsrat der VG Bild-Kunst und Vorsitzende der Stiftung Sozialwerk der VG Bild-Kunst. Im Jahr 2016 wurde sie zur Sprecherin des Deutschen Kunstrates wiedergewählt. Mehrere Jahre war sie im Vorstand der Internationalen Gesellschaft der bildenden Künste IGBK tätig, in der sie jetzt Delegierte ist. Sie war Mitglied in der Deutschen UNESCO-Kommission, wo sie jetzt im Fachausschuss Kultur mitarbeitet. Annemarie Helmer Heichele war bei den sechs Vergaben des Gabriele-Münter-Preises künstlerische Leiterin.

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Wolfgang Suttner

Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine

Sprecher

Wolfgang Suttner, Jahrgang 1951, studierte Kunst, Germanistik und Psychologie und arbeitete 13 Jahre als Studienrat für Kunst und Deutsch. 1981 gründete er den Kunstverein Siegen und kuratierte bis jetzt ca. 50 Ausstellungen. Außerdem schrieb Suttner bis 1995 Kunst- und Theaterkritiken für verschiedene westfälische Zeitungen und die Kunstzeitschrift art. Seit 35 Jahren ist Suttner Vorstandsmitglied in der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) und lange Jahre Mitglied im Deutschen Kunstrat. Seit 1990 ist er Kulturreferent des Kreises Siegen-Wittgenstein. Er ist Mitgründer und Leiter des Internationalen Musik- und Theaterfestivals KulturPur, künstlerischer Leiter des Kulturhauses Lyz in Siegen und verantwortlicher Vorstand der Philharmonie Südwestfalen e. V., Landesorchester NRW. Suttner ist auch Vorstandsvorsitzender der Stiftung Philharmonie Südwestfalen, einer der größten deutschen Musikstiftungen in NRW. Seit 1975 Vorträge und Publikationen zu Stadtmarketing, Kulturpolitik, Kulturmanagement und Bildender Kunst. Außerdem ist Suttner seit 2006 Kurator für das Internationale Künstlerstipendium im Kloster Gravenhorst, Kreis Steinfurt.

Reifenscheid-Ronnisch, Beate_bearbeitet

Prof. Dr. Beate Reifenscheid-Ronnisch

Internationaler Museumsrat ICOM Deutschland

Stellvertretende Sprecherin

Kurvita folgt

Zeidler, Frank Michael

Frank Michael Zeidler

Deutscher Künstlerbund

Stellvertretender Sprecher

Frank Michael Zeidler, Jahrgang 1952. Abitur und Studium der Philosophie und Germanistik in Tübingen, Studium der Malerei und Künstlerischer Mitarbeiter an der HdK Berlin. 1991-1992 Gastprofessur für Malerei an der Johannes Gutenberg-Universität, Mainz. Seit 2000 Vorsitzender des Deutschen Künstlerbundes, seit 2008 Vorsitzender des Verwaltungsrates der VG Bild-Kunst. Zeidlers Werke sind seit den 70er Jahren in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt worden. Zeidler hat den Preis der Darmstädter Sezession, den Förderungspreis der Akademie der Künste, Berlin sowie den Preis der Ilse-Augustin Stiftung für sein ausgeprägtes Werk erhalten. 1992 Gestaltung des Repräsentationssaales der Deutschen Botschaft Helsinki Finnland. Zeidler lebt und arbeitet als freischaffender Künstler und Autor in Potsdam. Seine Kunstwerke befinden sich im öffentlichen Besitz ebenso wie in vielen Privatsammlungen.

Rat für Baukultur und Denkmalkultur

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Dr. Barbara Seifen

Vereinigung der Landesdenkmalpfleger

Sprecherin

Dr.-Ing. Barbara Seifen, 1956, Architekturstudium und Promotion an der Universität Hannover, Volontariat im Westfälischen Amt für Denkmalpflege in Münster, seit 1989 Gebietsreferentin in der Denkmalpflege in Westfalen, kommissarische Leiterin des Referates Praktische Denkmalpflege im LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur. Für die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger ist Barbara Seifen Mitglied im Rat für Baukultur und Denkmalkultur, Mitglied im Sprecherrat des Deutschen Kulturrates und im Fachausschuss Kulturerbe.

Verk-Lindner, Sabine_bearbeitet

Dr. Sabine Verk-Lindner

Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung

Stellvertretende Sprecherin

Sabine Verk-Lindner, Jahrgang 1964, studierte Volkskunde, Germanistik und Pädagogik in Münster (Abschluss Promotion) und absolvierte anschließend ein Volontariat am Museum für Volkskunde (heute MEK – Museum Europäischer Kulturen), Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Nach mehrjährigen Tätigkeiten als Lektorin in einem Wissenschaftsverlag und Werbetexterin für den Buchhandel arbeitet sie seit 2006 als Lektorin und Layouterin für die Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung SRL e.V. (Berlin).

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Dipl. Ing. Matthias Burkart

Vereinigung Freischaffender Architekten

Stellvertretender Sprecher

Matthias Burkart, geboren 1957, studierte Architektur an der Universität Fridericiana zu Karlsruhe. Von 1986 bis 1993 arbeitete er bei Behnisch & Partner in Stuttgart und betreute unter anderem den Plenarsaal-Neubau des Bundestags in Bonn. Im Zeitraum von 1990 bis 1992 und von 1996 bis 2001 führte er Lehraufträge an der Universität Stuttgart aus. 1991 gründete er gemeinsam mit drei Partnern das Büro 4a Architekten in Stuttgart und ist geschäftsführender Gesellschafter der 4a Architekten GmbH und Gesellschafter der 4a Architekten GmbH Moskau sowie der 4a Baumanagement GmbH. Burkart ist Mitglied der Vereinigung Freischaffender Architekten e.V. Deutschland (VFA) und Mitglied beim Rat für Baukultur im Deutschen Kulturrat. Als Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. ist er im Gestaltungsbeirat der Organisation ehrenamtlich tätig. Zudem ist er Mitglied im Gestaltungsbeirat der Architekturfachzeitschrift db deutsche bauzeitung.

Unbekannt

Paul Lichtenthäler

Bundesarchitektenkammer (BAK)

Sprecher

Paul Lichtenthäler, 1966 am Fuße der Darmstädter Mathildenhöhe geboren, studierte Kunstgeschichte, Denkmalpflege, Kulturanthropologie und Klassische Archäologie an den Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main. Nach Ausflügen in das Marketing ab 1996 Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit KSP Engel und Zimmermann Architekten in Frankfurt. Ab 1998 Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen. Von 2003 bis 2014 selbständiger PR-Berater in Berlin. 2011 bis 2012 MBA Studium Public Affairs. Seit 2015 Pressesprecher und Referatsleiter Öffentlichkeitsarbeit und Medien der Bundesarchitektenkammer.

Deutscher Designtag

Kochan, Boris

Boris Kochan

 

Sprecher

Boris Kochan (*1962) gestaltet: Unternehmen, Organisationen, Beziehungen und Bezüge. Als Unternehmer, Journalist, Designer, Büchermacher, Berater. Nach seiner Layout- und Typographie-Ausbildung im Studio Sternagel sammelte er in der Redaktion der SZ journalistische und in Satz-, Litho- und Druckbetrieben technische Berufserfahrungen. 1981 gründete er gemeinsam mit Freunden ein Grafik- und Textbüro, welches heute als KOCHAN & PARTNER mit über 60 Mitarbeitern an den Standorten München und Berlin sowohl als eine der zehn größten inhabergeführten CD/CI-Agenturen und erfahrensten Digitalagenturen in Deutschland zugleich positioniert ist. Boris Kochan hält Vorträge und leitet Seminare zu Branding und Kommunikation. Er ist Chairman des internationalen Non-Latin-Typography Projektes GRANSHAN und Juror von Design-Wettbewerben. Nach sieben Jahren als erster Vorsitzender der Typographischen Gesellschaft (tgm) wurde er erster Präsident des neu formierten Spitzenverbandes „Deutscher Designtag“.

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Jens R. Nielsen

Illustratoren Organisation

Sprecher

Jens R. Nielsen, Jahrgang 1963, hat im Verlauf seines Studiums der Germanistik, der Philosophie und der Klassischen Archäologie an der Universität Hamburg 1989 die Arbeitsstelle für Graphische Literatur (ArGL) mitgegründet. Er war, in wechselnden Funktionen, an Animationsgroßprojekten beteiligt, unterrichtete von 1998 bis 2015 „Design“ und „Visual Storytelling“ an der Animation School Hamburg und ist als Lehrbeauftragter an diversen Fachhochschulen sowie als Zeichenlehrer in der Gamesbranche tätig. Er illustriert bei Gelegenheit, schreibt regelmäßig über Manga, Film und Genretheorie und übersetzt Fachliteratur und Comics. Von 2004 bis 2014 saß Nielsen im Vorstand der Illustratoren Organisation (IO), seither ist er dort im Beirat. Den Deutschen Designtag, dessen Vizepräsident er von 2012 bis 2016 gewesen ist, vertritt er im Sprecherrat und im Fachausschuss „Urheberrecht“ des Deutschen Kulturrates. Nielsen ist IO-Delegierter im Plenum der Initiative Urheberrecht.

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Mara Michel

Netzwerk Deutscher Mode- und Textil-Designer (VDMD)

Stellvertretende Sprecherin

Nach Kunststudium und Mode/Textil ist Mara Michel Inhaberin der Trendagentur .futurize thinking; Designerin und Fachjournalistin; Geschäftsführerin des Designer-Berufsverbandes für Interior, Mode, Textil, VDMD; Vizepräsidentin des DT, DesignTag, Sektion Design im Deutschen Kulturrat Berlin; Mitglied im Sprecherrat des Deutschen Kulturrates in Berlin, Sektion Design; Mitglied im Fachausschuss Arbeit und Soziales im Deutschen Kulturrat Berlin. Ihr Anliegen ist die bewusste Bewertung von Produktinnovation, die Wertschätzung der dahinterstehenden Designer/Innen, sowie die Bewusstmachung von DESIGNKULTUR in der Gesellschaft. Mara Michel analysiert/optimiert Kollektionen und arbeitet individuelle Zielgruppen-Konzepte aus für internationale Kunden aus Industrie und Handel in den Bereichen Interior, Textil, Fashion, Accessoires, Kosmetik. Sie begleitet sie von der Idee bis zum Katalog oder Point of Sales mit Käuferanalysen, Trend und Lifestylewelten, sowie Kollektionspräsentationen auf Messen oder im Handel. Schulungen der Vertriebsmitarbeiter, Seminare und Vorträge runden das Gesamtberatungskonzept ab. Sie ist auch als Journalistin tätig, schreibt Artikel für Lifestylemagazine und hält Trend-Vorträge auf Messen und in der Industrie.

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Prof. Susanne Lengyel

Verband Deutscher Industrie Designer

Stellvertretende Sprecherin

Professorin Susanne Lengyel (*1966) Wissenschaftlich fundiert und praktisch versiert, gründete sie während ihres Industrial Design-Studiums in Essen/Manchester Merzkirch & Runge Design. Sie war leitende Designerin für Miele, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Duisburg-Essen mit internationalen Lehraufträgen in Schweden, Umea School of Design und Rom, Instituto Europeo di Disegno und half beim Aufbau der Zollverein School of Management and Design, Essen mit. Als Designberaterin hat sie vielfach an international ausgezeichneten Produkten mitgewirkt. Heute ist sie Professorin an der Hochschule Hamm-Lippstadt mit dem Lehrgebiet „Engineering Design und Prototyping“. Sie führte die Studiengänge „Computervisualistik und Design“, „Interaktionstechnik und Design“, sowie „Betriebswirtschaftslehre“ ein und ist seit 2014 die Gründungsdekanin des Department Lippstadt 2.

Deutscher Medienrat – Film, Rundfunk und audiovisuelle Medien

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Julia Piaseczny

Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO)

Sprecherin

Julia Piaseczny ist als Referentin European Affairs für die europäische Film- und Medienpolitik der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO) zuständig. Zugleich ist sie EU-Beauftragte der Filmförderungsanstalt FFA. Zuvor hat Piaseczny, von 2013 bis 2015, die Film- und Medienpolitik der SPIO auf nationaler und europäischer Ebene begleitet und den Aufbau des SPIO Hauptstadtbüros mitgestaltet. Die Literatur- und Politikwissenschaftlerin absolvierte nach ihrem Studium mit Stationen in Mainz, Tartu und Krakau ein Volontariat beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Parallel schrieb sie als freie Mitarbeiterin der „Frankfurter Rundschau“ über Frankfurter Stadtpolitik und kulturelle Ereignisse. Im Anschluss an das Volontariat verantwortete Piaseczny die Kommunikation der Deutschen Fachpresse, der Interessenvertretung der deutschen Fachverlage. Julia Piaseczny ist seit Juni 2015 Sprecherin der Sektion Film, Rundfunk und audiovisuelle Medien im Deutschen Kulturrat.

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Dr. Thorolf Lipp

AG Dokumentarfilm

Sprecher

Dr. Thorolf Lipp ist Kulturanthropologe und Medienproduzent. Er promovierte an der Universität Bayreuth in Ethnologie und Religionswissenschaften. Seine Tätigkeit als Dozent für Kultur- und Medienanthropologie führte ihn an die Universitäten Münster, Göttingen, Wien, Berlin, Mainz, Zeppelin University Friedrichshafen, Suva (Fiji) sowie Johannesburg. Im Wintersemester 2011/12 wurde er auf die Gutenberg Gastdozentur an der Uni Mainz berufen. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen die Bereiche Medien, Kunst, Religion sowie das immaterielle Kulturerbe. Als Inhaber der Arcadia Filmproduktion produziert er Dokumentarfilme, TV-Dokumentationen, CrossMedia Projekte und Museumsmedien. Zudem begleitet er zahlreiche Ehrenämter: Neben seiner Vorstandstätigkeit im bfe ist Thorolf Lipp Vorstandsmitglied des größten deutschen Filmverbandes AG DOK, Vorsitzender des Forum deutsch-pazifischer Begegnungen e.V., stellvertretender Sprecher der Sektion Film, Rundfunk und audiovisuelle Medien und Mitglied im Fachausschuss Kulturerbe des Deutschen Kulturrates.

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Dr. Colin Hoffmann

Deutsche Welle

Stellvertretender Sprecher

Colin Hoffmann, Jahrgang 1954, legte das Zweite Juristische Staatsexamen 1985 in West-Berlin ab, war ebendort als Rechtsanwalt tätig und promovierte 1988 an der Freien Universität bei Wilhelm Nordemann zum Thema „Die Begriffe Literatur, Wissenschaft und Kunst in § 1 Urheberrechtsgesetz“. 1989 wurde er vom RIAS Berlin angestellt und wechselte im Zuge der Neuordnung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nach der Wiedervereinigung 1993 zum Fernsehen der Deutschen Welle in Berlin. Colin Hoffmann ist in Detroit geboren und in Los Angeles, New York sowie im Internat in Plön (Schleswig-Holstein) aufgewachsen. Seit 1974 lebt er in Berlin, hat seitdem für private Auftraggeber Fahrzeuge gereinigt und regelmäßig u.a. in den ersten Talkshows des SFB (heute rbb) gekellnert. Er wird weiterhin insbesondere für Werbezwecke als Darsteller in Film- und Fotoproduktionen verpflichtet.

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Jan Herchenröder

Verband Deutscher Drehbuchautoren e.V.

Stellvertretender Sprecher

Jan Herchenröder, Jahrgang 1971, gebürtiger Bremer sowie studierter Germanist und Kulturmanager, ist seit 2014 Geschäftsführer des Verbands Deutscher Drehbuchautoren (VDD), steuert die GVR-Verhandlungen und die medienpolitische Arbeit des VDD-Vorstands sowie die Öffentlichkeitsarbeit des Verbands. Er vertritt den VDD in der Initiative Urheberrecht, in der der Deutschen Content Allianz sowie in europäischen und internationalen Dachverbänden. Seit Juni 2017 ist er stellvertretender Sprecher im Deutschen Medienrat. Nach Anläufen im Theater- und Kultureventbereich und einem Lehrauftrag an der Europa Universität Viadrina wurde die Film und TV-Branche berufliche Heimat – u. a . mit leitender Tätigkeit bei der Berliner Filmvermarktungsagentur 3Rosen sowie Leitung der Telepool-Niederlassung in Leipzig. Dort verantwortete er die Vermarktung der TV- und Hörfunkprogramme des MDR sowie die DVD-Auswertung des DDR-TV-Archivs.

Rat für Soziokultur und kulturelle Bildung

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Andreas Kämpf

Bundesvereinigung soziokultureller Zentren

Sprecher

Andreas Kämpf, Jahrgang 1949, studierte Sinologie, Kunstgeschichte und Politik in Bochum und Marburg. Anfang der 80er Jahre war Andreas Kämpf beteiligt an der Gründung eines alternativen Kulturprojektes im Bodenseeraum. Hieraus entstand dann 1989 das Kulturzentrum GEMS in Singen. Das Soziokulturelle Zentrum wird seither von Andreas Kämpf geleitet. Er war seit den Achtziger Jahren maßgeblich daran beteiligt, Verbandsstrukturen auf Landes-, Bundes- und Europa-Ebene für die Soziokulturellen Zentren aufzubauen. Andreas Kämpf war von 2005 bis 2012 Präsident des European Network of Cultural Centres (ENCC). Seine langjährige Mitarbeit im Sprecherrat des Deutschen Kulturrates führte 2013 zur Wahl als Vizepräsident. Im Jahr 2016 wurde er in dieser Funktion bestätigt. 2001 war Andreas Kämpf Lehrbeauftragter für Kulturmanagement an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg. Von 2007 bis 2009 war er Mitglied im Landeskunstbeirat Baden-Württemberg. 2009 war Andreas Kämpf Referent beim „World Culture Clubs Forum“ in Südkorea. 2013 und 2014 war Andreas Kämpf Referent zum Thema europäische Kulturpolitik im Rahmen des Studienganges „Kulturpolitik und Kulturmanagement im 21. Jahrhundert“ der Universität Zürich.

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Prof. Dr. Gerd Taube

Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ)

Sprecher

Prof. Dr. Gerd Taube, geboren 1962, studierte Theaterwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 1989 bis 1993 war er Leitender Dramaturg und Stellvertreter des Intendanten am Städtischen Puppentheater Karl-Marx-Stadt/Chemnitz. Anschließend war er Gründungsintendant des Puppen- und Figurentheaters Schaubude Berlin. Seit 1997 leitet er das Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland in Frankfurt am Main und ist Künstlerischer Leiter der nationalen Biennale des Theaters für junges Publikum „Augenblick mal!“ in Berlin. Zudem war er von 1997 bis 2014 Lehrbeauftragter am Institut für Jugendbuchforschung der Goethe Universität, Frankfurt am Main und ist seit 2014 Honorarprofessor am Institut. Seit 2009 ist er Vorsitzender der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ), deren Vorstandsmitglied er bereits seit 1999 war. Er veröffentlichte Bücher, Zeitschriften und Beiträge über Puppen- und Figurentheater, Theater für junges Publikum, Junge Dramatik und Kulturelle Bildung.

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Prof. Dr. Susanne Keuchel

Akademie Remscheid

Stellvertretende Sprecherin

Prof. Dr. Susanne Keuchel, Jahrgang 1966, studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Soziologie an der Universität Bonn und der Technischen Universität Berlin. Sie promovierte zum Thema „Audiovisuelle Musikrezeption im Spielfilm“. Seit 1993 arbeitete sie als Wissenschaftlerin im Zentrum für Kulturforschung in Bonn, das sie ab 2009 als geschäftsführende Direktorin leitete. Seit Dezember 2013 ist sie Direktorin der Akademie Remscheid für Kulturelle Bildung e. V. und Vorsitzende des Instituts für Kulturelle Bildung e.V., IBK. Sie ist außerdem Honorarprofessorin am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim sowie Dozentin an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind neben der empirischen Kulturforschung und der Kulturellen Bildung die Anwendung neuer Technologien im Kulturbereich sowie Fragen zum Thema Diversität. So war sie u.a. verantwortlich für die Reihe Jugend-KulturBarometer, das KulturBarometer 50+ und das InterKulturBarometer.

Knoblich, Tobias

Tobias J. Knoblich

Kulturpolitische Gesellschaft (KuPoGe)

Stellvertretender Sprecher

Tobias J. Knoblich ist 1971 in Zwickau geboren. Nach einer kaufmännischen Ausbildung (IHK-Abschluss) absolvierte er das Studium der Kulturwissenschaft, Kulturpolitik und Europäischen Ethnologie an der Humboldt-Universität zu Berlin (1991 – 1996); lfd. Promotion zum Dr. phil. an der Universität Hildesheim (2013 – 2016; Disputation 07/16). Nach beruflichen Stationen als freiberuflicher Kulturwissenschaftler, Publizist und Lehrbeauftragter (Berlin), war er tätig als Referent im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst sowie Geschäftsführer des Landesverbandes Soziokultur Sachsen (Dresden). Seit 2011 ist er Kulturdirektor der Landeshauptstadt Erfurt. 2008 bis 2011 war er Vorsitzender der Sächsischen Jugendstiftung. Zudem ist er Vizepräsident der Kulturpolitischen Gesellschaft e. V., Mitglied im Präsidium des Sächsischen Kultursenats, Lehrbeauftragter an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder im Studiengang Kulturmanagement und Kulturtourismus. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen zu Fragen der Kulturpolitik.