Vorstand

Deutscher_Kulturrat_Vorstand

Der dreiköpfige Vorstand des Deutschen Kulturrates e.V. wird für eine Amtszeit von drei Jahren aus der Mitte des Sprecherrats gewählt. Er besteht aus einer Präsidentin/einem Präsident und zwei stellvertretenden Präsidenten/Präsidentinnen.

 

Der Vorstand führt ehrenamtlich die Geschäfte des Vereins im Rahmen der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Sprecherrats. Er ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, insofern sie nicht durch die Satzung der Mitgliederversammlung oder dem Sprecherrat übertragen sind. Dazu zählen insbesondere:

 

  • Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung und des Sprecherrats sowie Anfertigung der jeweiligen Tagesordnung;
  • Aufstellung des Haushaltsplans, Erstellung des Jahresberichts und Buchführung;
  • Vertretung des Deutschen Kulturrates gegenüber der Öffentlichkeit.

 

In der Amtszeit von 2019 bis 2022 wird der Vorstand von der Präsidentin Prof. Dr. Susanne Keuchel sowie der Vizepräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke und dem Vizepräsidenten Boris Kochan gebildet.

Präsidentin

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Prof. Dr. Susanne Keuchel

Akademie Remscheid

Prof. Dr. Susanne Keuchel, geboren 1966, studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Soziologie an der Universität Bonn und der Technischen Universität Berlin. Sie promovierte 1999 bei Helga de la Motte in Berlin zum Thema „Audiovisuelle Musikrezeption im Spielfilm“.Von 1993 bis 2013 war sie als Wissenschaftlerin im Zentrum für Kulturforschung in Bonn tätig, zuletzt von 2009 bis 2013 als geschäftsführende Direktorin. Seit Dezember 2013 ist sie Direktorin der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW e.V., Vorsitzende des Instituts für Bildung und Kultur und seit November 2018 auch Vorsitzende der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ). Zudem ist sie Honorarprofessorin am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim sowie Dozentin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg. Ihre Arbeitsschwerpunkte und Publikationsthemen sind neben der empirischen Kulturbesucherforschung die Anwendung neuer Technologien im Kulturbereich, die Kulturelle Bildung und Diversität. Sie ist unter anderem Autorin der Bücher „Kulturelle Bildung in der Ganztagsschule“ und „Das 1. InterKulturBarometer“ sowie der Reihe „JugendkulturBarometer“.

Vizepräsidenten

Kochan, Boris

Boris Kochan

Deutscher Designtag e.V.

Boris Kochan (*1962) gestaltet: Unternehmen, Organisationen, Beziehungen und Bezüge. Als Unternehmer, Journalist, Designer, Büchermacher, Berater. Nach seiner Layout- und Typographie-Ausbildung im Studio Sternagel sammelte er in der Redaktion der SZ journalistische und in Satz-, Litho- und Druckbetrieben technische Berufserfahrungen. 1981 gründete er gemeinsam mit Freunden ein Grafik- und Textbüro, welches heute als KOCHAN & PARTNER mit über 60 Mitarbeitern an den Standorten München und Berlin sowohl als eine der zehn größten inhabergeführten CD/CI-Agenturen und erfahrensten Digitalagenturen in Deutschland zugleich positioniert ist. Boris Kochan hält Vorträge und leitet Seminare zu Branding und Kommunikation. Er ist Chairman des internationalen Non-Latin-Typography Projektes GRANSHAN und Juror von Design-Wettbewerben. Nach sieben Jahren als erster Vorsitzender der Typographischen Gesellschaft (tgm) wurde er erster Präsident des neu formierten Spitzenverbandes „Deutscher Designtag“.

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Prof. Dr. Ulrike Liedtke

Deutscher Musikrat

Prof. Dr. Ulrike Liedtke, geb. 1958 in Weimar, Abitur in Stralsund, Studium der Musikwissenschaft an der Universität Leipzig, 1982 Diplom, 1985 Promotion; Honorartätigkeit für das Gewandhaus zu Leipzig, Rezensionen für die Presse in Leipzig und Magdeburg; 1985-1986 Musikredakteurin beim DDR-Fernsehen in Berlin; 1986-1990 Musikwissenschaftlerin an der Akademie der Künste in Berlin; seit 1988 Lehraufträge für zeitgenössisches Musiktheater in Berlin, Weimar, Leipzig, Dresden, Potsdam; 1990-1991 Abteilungsleiterin für Musik, Theater, Museen und Film im Berliner Magistrat/Senat; 1991-2014 Künstlerische und geschäftsführende Gründungsdirektorin der Musikakademie Rheinsberg, seit 2000 zzgl. Betreibung des Schlosstheaters Rheinsberg, Schwerpunkt Unbekannte Musik des 18. Jahrhunderts und Zeitgenössische Musik, seit 2002  Bundesmusikakademie.
2014 Direktmandat in den Landtag Brandenburg, hier Kultur- und Hochschulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion und der Enquete-Kommission Ländlicher Raum, Mitglied des Ausschusses für Bildung, Jugend, Sport. 2017 Bestellung zur Honorarprofessorin für Musikwissenschaft an der Universität Potsdam, Schwerpunkt Regionalforschung und zeitgenössische Musik. Zahlreiche Buch- und Zeitschriften-Veröffentlichungen zur Musik des 18. und 20./21. Jahrhunderts, Lexikonartikel, Theaterprojekte, Kindertheaterstücke, Lyrik und Erzählungen.