Rat für Soziokultur und kulturelle Bildung

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Der Schwerpunkt der politischen Arbeit des Rates für Soziokultur und kulturelle Bildung im Deutschen Kulturrat liegt in der Förderung des Zugangs zu kultureller Bildung für alle gesellschaftlichen Gruppen.

 

Kontakt Geschäftsstelle:
Rat für Soziokultur und kulturelle Bildung
c/o Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung
Ansprechpartner: Tom Braun
Küppelstein 34, 42857 Remscheid
Tel: 02191/794-390, Fax: 02191/794-389

Sprecher

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Andreas Kämpf

Bundesvereinigung soziokultureller Zentren

Andreas Kämpf, Jahrgang 1949, studierte Sinologie, Kunstgeschichte und Politik in Bochum und Marburg. Anfang der Achtziger Jahre war Andreas Kämpf beteiligt an der Gründung eines alternativen Kulturprojektes im Bodenseeraum. Hieraus entstand dann 1989 das Kulturzentrum GEMS in Singen. Das Soziokulturelle Zentrum wird seither von Andreas Kämpf geleitet. Er war seit den Achtziger Jahren maßgeblich daran beteiligt Verbandsstrukturen auf Landes-, Bundes- und Europa-Ebene für die Soziokulturellen Zentren aufzubauen. Andreas Kämpf war von 2005 bis 2012 Präsident des European Network of Cultural Centres (ENCC). Seine langjährige Mitarbeit im Sprecherrat des Deutschen Kulturrates führte 2013 zur Wahl als Vizepräsident. Im Jahr 2016 wurde er in dieser Funktion bestätigt. 2001 war Andreas Kämpf Lehrbeauftragter für Kulturmanagement an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg. Von 2007 bis 2009 war er Mitglied im Landeskunstbeirat Baden-Württemberg. 2009 war Andreas Kämpf Referent beim „World Culture Clubs Forum“ in Südkorea. 2013 und 2014 war Andreas Kämpf Referent zum Thema europäische Kulturpolitik im Rahmen des Studienganges „Kulturpolitik und Kulturmanagement im 21. Jahrhundert“ der Universität Zürich.

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Prof. Dr. Susanne Keuchel

Akademie Remscheid

Prof. Dr. Susanne Keuchel, Jahrgang 1966, studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Soziologie an der Universität Bonn und der Technischen Universität Berlin. Sie promovierte zum Thema „Audiovisuelle Musikrezeption im Spielfilm“. Seit 1993 arbeitete sie als Wissenschaftlerin im Zentrum für Kulturforschung in Bonn, das sie ab 2009 als geschäftsführende Direktorin leitete. Seit Dezember 2013 ist sie Direktorin der Akademie Remscheid für Kulturelle Bildung e. V. und Vorsitzende des Instituts für Kulturelle Bildung e.V., IBK. Sie ist außerdem Honorarprofessorin am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim sowie Dozentin an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind neben der empirischen Kulturforschung und der Kulturellen Bildung die Anwendung neuer Technologien im Kulturbereich sowie Fragen zum Thema Diversität. So war sie u.a. verantwortlich für die Reihe Jugend-KulturBarometer, das KulturBarometer 50+ und das InterKulturBarometer.

Stellvertretende Sprecher

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Barbara Neundlinger

Kulturpolitische Gesellschaft

Barbara Neundlinger ist Geschäftsführerin der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. Sie leitet die Verbandsaktivitäten und ist auf Geschäftsführungsebene für die europäischen Kontaktstellen Creative Europe Desk Kultur und Europa für Bürgerinnen und Bürger zuständig. Die studierte Kommunikationswissenschaftlerin, Kultur- und Bildungsmanagerin war zuvor bei KulturKontakt Austria für Europäische Vernetzung verantwortlich, leitete den Bereich Kulturvermittlung sowie das Artists-in-Residence Programm und beteiligte sich im Auftrag des Österreichischen Bundeskanzleramts an zahlreichen EU-Arbeitsgruppen. Barbara Neundlinger veröffentlicht zu nationalen und internationalen Themen der Kulturpolitik und Kulturorganisation und wird regelmäßig als Moderatorin und Referentin eingeladen. Sie vertritt die KuPoGe u.a. im Kulturrat NRW sowie im Arbeitskreis Geschlechtergerechtigkeit des Deutschen Kulturrats. Ihr Engagement gilt den Arbeitsschwerpunkten (EU-)Kulturpolitik, Kulturelle Bildung, Teilhabegerechtigkeit und Migration.

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Dr. Martina Schuegraf

Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur

Dr. Martina Schuegraf ist Vorstandsmitglied in der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur. Nach ihrem Studium der Erziehungs- und Musikwissenschaft in Oldenburg absolvierte sie ein Volontariat in der Markt- und Medienforschung und arbeitete für verschiedene Unternehmen. Von 2002 – 2006 promovierte sie an der Universität Magdeburg zum Thema Medienkonvergenz und arbeitete an verschiedenen Universitäten. Von 2015-2018 war sie Professorin für Theorie und Empirie der Medienkonvergenz an der Filmuniversität Babelsberg und leitete den Studiengang Digitale Medienkultur. Sie ist Jurymitglied beim Deutschen Multimediapreis mb21 und Mitglied in den Fachausschüssen Digitalisierung und künstliche Intelligenz sowie Europa/Internationales und im Arbeitskreis Geschlechtergerechtigkeit des Deutschen Kulturrats. Sie forscht zu Digitalität und gesellschaftlicher Wandel sowie zu sozialen Netzwerken und zur Populärkultur.