Rat für Soziokultur und kulturelle Bildung

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Der Schwerpunkt der politischen Arbeit des Rates für Soziokultur und kulturelle Bildung im Deutschen Kulturrat liegt in der Förderung des Zugangs zu kultureller Bildung für alle gesellschaftlichen Gruppen.

 

Kontakt Geschäftsstelle:
Rat für Soziokultur und kulturelle Bildung
c/o Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung
Ansprechpartnerin: Clara Wengert
Marienburger Str. 3, 10405 Berlin
Tel: 030/48486078, Fax: 030/48486070

Sprecher

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Andreas Kämpf

Bundesverband Soziokultur e.V.

Andreas Kämpf, Jahrgang 1949, studierte Sinologie, Kunstgeschichte, Germanistik und Politik in Bochum und Marburg. Anfang der 1980er Jahre war Andreas Kämpf beteiligt an der Gründung eines alternativen Kulturprojektes im Bodenseeraum. Hieraus entstand dann 1989 das Kulturzentrum GEMS in Singen. Das Soziokulturelle Zentrum wird seither von Andreas Kämpf geleitet. Er war seit den Achtziger Jahren maßgeblich daran beteiligt, Verbandsstrukturen auf Landes-, Bundes- und Europa-Ebene für die Soziokulturellen Zentren aufzubauen. Andreas Kämpf war von 2005 bis 2012 Präsident des European Network of Cultural Centres (ENCC). Seine langjährige Mitarbeit im Sprecherrat des Deutschen Kulturrates führte 2013 zur Wahl als Vizepräsident. Im Jahr 2016 wurde er in dieser Funktion bestätigt. 2001 war Andreas Kämpf Lehrbeauftragter für Kulturmanagement an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg. Von 2007 bis 2009 war er Mitglied im Landeskunstbeirat Baden-Württemberg. 2009 war Andreas Kämpf Referent beim „World Culture Clubs Forum“ in Südkorea. 2013 und 2014 war Andreas Kämpf Referent zum Thema europäische Kulturpolitik im Rahmen des Studienganges „Kulturpolitik und Kulturmanagement im 21. Jahrhundert“ der Universität Zürich.

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Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss

Rat für Soziokultur und kulturelle Bildung/ Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel

Sprecherin

Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss studierte Pädagogik, Theater- und Medienwissenschaften, Italoromanistik und Philosophie in Erlangen und Bologna und schloss 2007 mit einer Arbeit zu Bildungs- und Lernprozessen im Theaterspiel ihre Promotion an der Universität Erlangen-Nürnberg ab. Anschließend leitete sie als Postdoktorandin eine Studie zur frühkindlichen Bildung an der Universität Fribourg (Schweiz). Nach einer Juniorprofessur Kulturelle Bildung am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim ist sie seit 2012 Direktorin der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel und lehrt als Professorin für Kulturelle Bildung weiterhin in Hildesheim.

Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss ist in zahlreichen Gremien und Jurys Kultureller Bildung aktiv, so ist sie z.B. Gründungsmitglied des bundesweiten Netzwerkes Forschung Kulturelle Bildung, des Netzwerkes Frühkindliche Kulturelle Bildung und war von 2013 bis 2021 Mitglied des Rats für Kulturelle Bildung.

Stellvertretende Sprecher

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Mechthild Eickhoff

Fonds Soziokultur e.V.

Mechthild Eickhoff ist seit Januar 2020 Geschäftsführerin des bundesweiten Fonds Soziokultur in Bonn. Bis Ende 2019 leitete sie die Modelleinrichtung „UZWEI – Kulturelle Bildung“ im Dortmunder U – Zentrum für Kunst und Kreativität mit einem Fokus auf Digitalität. Im Rahmen des EU-Projekts „smart places“ des Dortmunder U entwickelte sie gemeinsam mit internationalen Partnern Zugänge zu Digitalität und Beteiligung in Kultureinrichtungen. Zwischen 2011 und 2013 verantwortete sie das Cluster Kulturelle Bildung bei der Stiftung Mercator in Essen und war von 2001 bis 2011 Geschäftsführerin des Bundesverbands der Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen, bjke, mit kulturpolitischer und operativer Verantwortung. Nach dem Studium der Kulturwissenschaften in Hildesheim begann sie ihre berufliche Tätigkeit mit dem Schwerpunkt der Jugendkulturarbeit im Kulturzentrum WerkStadt Witten im Ruhrgebiet. Mechthild Eickhoff war zwischen 2004 und 2014 zeitlich versetzt Lehrbeauftragte an der Universität Siegen, der Fachhochschule Bielefeld und der Fachhochschule Dortmund. Von 2018 bis 2023 war sie Mitglied im Beirat und Autorin der Wissensplattform Kubi-online; Mitwirkung in verschiedenen Jurys und Kommissionen u.a. für „Kulturlichter“, Deutscher Preis für Kulturelle Bildung (2021-2024), Gutachterin für die BMBF-Richtlinie zur kulturellen Bildung in gesellschaftlichen Transformationen (2022).

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Julia Nierstheimer

Bundesverband der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen e.V.

Julia Nierstheimer ist Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen und stellvertretende Vorsitzende der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung. Sie studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Kinder- und Jugendliteraturwissenschaft und Philosophie in Frankfurt am Main und Aberystwyth/Wales. Anschließend Engagements u.a. am Künstlerhaus Mousonturm, Nationaltheater Mannheim und Badischen Staatstheater Karlsruhe für die Bereiche Regieassistenz, Theater und Schule sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Marketing. Diverse Jury- und Gremientätigkeiten im Themenfeld Kulturelle Kinder- und Jugendbildung.