Spartenübergreifend

Hier finden Sie eine aktuelle Übersicht zu den Hilfsmaßnahmen im Bereich Spartenübergreifendes, Soziokultur und kulturelle Bildung (Stand: 04.05.2022):

Das „Observatoire de la liberté de création“, die französische Beobachtungsstelle für die Freiheit der Kunst, hat eine neue Webseite für die Solidarität mit ukrainischen Künstlerinnen und Künstlern veröffentlicht. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Damit Geflüchtete aus der Ukraine ihr Studium hierzulande fortsetzen können, müssen sie einiges beachten. Der Spiegel hat einen Überblick dazu zusammengestellt. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Die Staatsministerin für Kultur und Medien Claudia Roth unterstützt mit 1 Million Euro Soforthilfemaßnahmen für Medienschaffende, die in Folge des russischen Angriffskrieges flüchten mussten. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Mit Unterstützung vom Goethe-Institut wurde ein „Starter Kit“ veröffentlicht, das als Handreichung für all diejenigen dienen soll, die ukrainische Kultur- und Kunstschaffende in dieser schrecklichen Zeit unterstützen wollen. Es enthält einige grundsätzliche Informationen und eine nach Kategorien unterteilte Bedarfsliste, die in zahllosen Diskussionen in sozialen Medien und anderen Gruppenforen ermittelt wurde. Das Starter Kit auf Deutsch finden Sie hier, die englische Version hier.

 

Um Geflüchteten aus der Ukraine das Eingewöhnen in Deutschland zu erleichtern, haben Volkshochschulen schnell reagiert und bundesweit Erstorientierungskurse und niedrigschwellige Deutschkurse gestartet. Das vhs-Lernportal steht nun in ukrainischer Sprache zur Verfügung. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Mit dem Programm „Sonnenstunden“ fördert die Kulturstiftung der Länder kulturelle Angebote für Kinder und Jugendliche aus der Ukraine, die vor dem Krieg in ihrer Heimat nach Deutschland geflohen sind. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Die Solidarität der Weltgemeinschaft mit der von Russland angegriffenen Ukraine ist enorm. Die Audio- und audiovisuellen Medien berichten nicht nur umfangreich in ihren Programmen. Viele haben auch Aktionen zur Unterstützung der Menschen in der Ukraine sowie Sanktions- bzw. Boykottaktionen gegen Russland gestartet. VAUNET – Verband Privater Medien hat eine Auswahl an Initiativen seiner Mitglieder zusammengestellt. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

KULTUREXPERTEN und KULTURPERSONAL haben eine Personalbörse für Kulturmanagerinnen und Kulturmanager aus der Ukraine eingerichtet: Auf der Plattform kulturkarriere.de gibt es ab sofort die Möglichkeit, sich für die gemeinsame Personalbörse zu registrieren. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen richtet einen „Kulturfonds Sachsen-Ukraine“ ein und stellt dafür 250.000 Euro zur Verfügung. Das Sonderprogramm soll sächsische Kunst- und Kulturträger unterstützen, die sich für vom Krieg betroffene Kunst- und Kulturschaffende einsetzen. Antragsstart ist der 28. März 2022. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

TGR The Green Room hat ein Förderprogramm für ukrainische Künstlerinnen und Künstler – Musikerinnen, Tänzerer, Schauspielerinnen – ins Leben gerufen. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Vertreter aus den Bereichen Kultur, Film und Fernsehen sowie der Medienwirtschaft haben gemeinsam und auf Initiative von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden zusammen mit der Jobnet.AG ein Netzwerk gegründet, um geflüchteten Menschen aus der Ukraine und anderen Ländern mit einem Jobportal bei der Suche nach einer Arbeitsstelle behilflich zu sein. Weitere Informationen findet man hier.

 

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen stellt weitere 500.000 Euro für die Unterstützung der Aktion „Kultur hilft Kultur“ des Kulturrats NRW und seiner Verbände bereit. Weitere Informationen findet man hier.

 

Die Plattform „Kultur hilft Kultur“ ist eine Initiative des Kulturrats NRW und soll geflüchteten Künstlerinnen und Künstlern und Kulturschaffenden aus der Ukraine helfen, sich im Kulturleben von Nordrhein-Westfalen zurechtzufinden. Weitere Informationen findet man hier.

 

Das Goethe-Institut vergibt Stipendien für Kulturschaffende aus der Ukraine. Die Stipendien richten sich an Partnerinnen und Partner des Goethe-Instituts Ukraine oder der Kulturstiftung des Bundes in der Ukraine. Dies können sowohl selbstständige Künstlerinnen als auch Mitarbeiter von Partnerinstitutionen sein. Weitere Informationen findet man hier.

 

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hat zusammen mit dem Auswärtigen Amt das Netzwerk Kulturgutschutz Ukraine ins Leben gerufen, um zum Schutz von Kulturgütern, Bauwerken, Museen und deren Sammlungen sowie Archiven und Bibliotheken beizutragen, Informationen zusammenzuführen und Hilfsmaßnahmen besser koordinieren zu können. Weitere Informationen findet man hier.

 

Das Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine hat einen Spendenaufruf gestartet. Weitere Informationen findet man hier.

 

Das Bundesministerium der Finanzen informiert über steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung der vom Krieg in der Ukraine Geschädigten. Weitere Informationen findet man hier.

 

Ein neues Nothilfeprogramm unterstützt Kulturschaffende aus der Ukraine durch schnelle Überbrückungshilfen vor Ort und in der Diaspora. Der Fonds in Höhe von knapp 500.000 Euro wird vom Goethe-Institut und der Kulturstiftung des Bundes aufgesetzt. Weitere Informationen findet man hier.

 

Die UNESCO hat neue Schutzmaßnahmen für Journalistinnen und Journalisten in der Ukraine angekündigt. Sie sollen helfen, die journalistische Arbeit im Land fortzusetzen, und eine freie Berichterstattung über den Krieg sicherstellen. Die UN-Organisation stellt Medienschaffenden Schutzausrüstung zur Verfügung, organisiert Schulungen zur Arbeit in Kriegsgebieten und unterstützt Berufsverbände und Medienschaffende auf der Flucht. Weitere Informationen findet man hier.

 

Das Bündis für Gemeinnützigkeit, dem auch der Deutsche Kulturrat angehört, hat den Aufruf „Zivilgesellschaft für Frieden und Freiheit!“ in solidarischer Verbundenheit mit Akteuren der demokratischen Zivielgesellschaft in der Ukraine initiiert. Den Aufruf finden Sie hier.

 

World Heritage Watch ruft die Museen, Ausstellungshäuser und Galerien dringend dazu auf, Verpackungsmaterialien zu spenden, um die ukrainischen Kunstschätze in Sicherheit zu bringen. Weitere Informationen findet man hier.

 

Das Deutsche Archäologische Institut unterstützt ukrainische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Sicherung des analogen und digitalen Wissens über ihr kulturelles Erbe. Weitere Informationen findet man hier.

 

Der Kulturrat NRW will mit der Aktion „Kultur hilft Kultur“ Künstlerinnen und Künstler aus der Ukraine mit Möglichkeiten des Kulturlebens helfen. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW begleitet und unterstützt diese Aktion. Weitere Informationen findet man hier.

 

Kulturstaatsministerin Claudia Roth kündigte an, die bestehenden Schutzprogramme für Kulturschaffende auszubauen. Sie stellt außerdem eine Million Euro als Soforthilfe bereit. Weitere Informationen findet man hier.

 

Das Goethe-Institut hat auf seiner digitalen Mobilitätsplattform „Mein Weg nach Deutschland“ aktuelle Informationen für Ukrainer/innen, die nach Deutschland kommen, gebündelt. Hier Näheres auf ukrainisch und deutsch.

 

Die Akademie der Künste stellt auf ihrer Seite Unterstützungsmaßnahmen für Künstlerinnen und Künstler aus der Ukraine zusammen. Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Die Europäische Allianz der Akademien verurteilt den Krieg Putins und erklärt sich solidarisch mit den Menschen in der Ukraine. Die Europäische Allianz der Akademien lädt ukrainische Kunstakademien und Kulturinstitutionen dazu ein, dem europaweiten Bündnis beizutreten. Auch russische und belarussische Künstlerinnen und Künstler sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die unter großen Risiken ihre Stimme gegen den Krieg erheben, sind in der Europäischen Allianz der Akademien willkommen. Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Der Fachbereich Medien, Kunst und Industrie in ver.di stellt auf seiner Seite aktuelle Informationen aus deutschen und europäischen Künstler- und Künstlerinnenorganisationen zum Krieg in der Ukraine zur Verfügung. Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen hat auf einer Seite Informationen zu Stiftungen zusammengestellt, die sich für Ukraine bzw. Flüchtlinge aus der Ukraine engagieren. Neben Hinweisen zu Geld- oder Sachspenden gibt es auch Verlinkungen zu sonstigen Hilfsangeboten sowie zu Vernetzung und Informationsaustausch. Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Die im Bundesverband Soziokultur zusammengeschlossenen soziokulturellen Zentren bereiten sich auf die Aufnahme von Flüchtlingen vor. Zusammen mit MitOst sammeln sie Spenden für die Unterstützung zivilgesellschaftlicher Organisationen. Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung hat Beiträge und Informationen aus verschiedenen Sparten und Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit zum Krieg in der Ukraine zusammengetragen. Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Das Institut für Auslandsbeziehungen, ifa, hat mit Unterstützung des Landes Baden-Württemberg ein Unterstützungsprogramm für Künstlerinnen und Künstler aus der Ukraine aufgelegt. Das Programm richtet sich an Kultur- und Kunstschaffende aus der Ukraine sowie an Kultur- und Kunstschaffende aus Baden-Württemberg. Es bietet u.a. Beratung über entsprechende Fachstellen sowie Kontaktvermittlung zwischen Hilfesuchenden und -bietenden. Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Der Deutsche Volkshochschulverband, DVV, ist erschüttert über den Angriff auf die Ukraine. DVV International engagiert sich seit 2010 mit einem Regionalbüro in Kiew für die Stärkung der Erwachsenenbildung und der Zivilgesellschaft in der Ukraine, die wie andere Länder der Region durch tiefgreifende soziale, politische und demografische Umwälzungsprozesse gekennzeichnet ist. Gemeinsam mit seinen ukrainischen Partnern stärkt DVV International zivilgesellschaftliche Organisationen und Netzwerke. Nähere Informationen finden Sie hier.

 

EUNIC, das Netzwerk der nationalen Kulturinstitute der Europäischen Union, hat eine gemeinsame Erklärung zur Lage in der Ukraine veröffentlicht. Das ganze Statement finden Sie hier.

 

Der Art Directors Club für Deutschland sammelt auf seiner Webseite Initiativen und Projekte der ADC Mitglieder. Diese werden in Form einer digitalen Aktionswand zusammengestellt, um darüber zu informieren und zu mobilisieren. Ganz nach dem Motto: Brains against bombs. Hier finden Sie die Aktionswand und mehr.

 

Das Informationsangebot touring artists, getragen vom Internationalen Theaterinstitut (ITI) Deutschland, der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK) und dem Dachverband Tanz (DTD), hat eine Linksammlung mit Informationen zum Thema Einreise aus der Ukraine und Aufenthalt in Deutschland zusammengestellt. Auch das kostenlose Beratungsangebot von touring artists steht, im Rahmen von International Artists Info Berlin (IAIB), in Deutschland aus der Ukraine ankommenden Künstlern aller Sparten offen.

 

Die kulturellen Spartenverbände des Kulturrates Thüringen erklären ihre Solidarität mit dem ukrainischen Volk und wollen geflüchteten Künstlerinnen und Künstlern aus der Ukraine schnell und unbürokratisch helfen. Als Anlaufstelle koordiniert und vermittelt die Geschäftsstelle des Kulturrates praktische Hilfsmaßnahmen zur künstlerischen Arbeit von Kulturschaffenden, die in Thüringen ankommen. Die Thüringer Staatskanzlei begleitet und unterstützt diese Aktion. Nähere Informationen finden Sie hier.