Baukultur, Design & Kunst

Hier finden Sie eine aktuelle Übersicht zu den Hilfsmaßnahmen im Bereich Bildende Kunst, Museen, Design und Baukultur (Stand: 31.03.2022):

Ernst von Siemens Kunststiftung hilft mit einer Förderlinie für geflüchtete Wissenschaftler an deutschen Museen: Die UKRAINE-Förderlinie bietet durch die Übernahme der Personalkosten Unterstützung für öffentliche Museen und Sammlungen, wenn diese geflüchtete Wissenschaftlerinnen und Restauratoren aus der Ukraine oder russische Wissenschaftlerinnen und Restauratoren, die wegen ihrer Haltung zum Krieg in der Ukraine Russland verlassen müssen, einstellen. Weiteres dazu hier.

 

Der BBK Niederbayern/Oberpfalz e.V. organisiert in Kooperation mit zahlreichen Kulturvereinen am 9. April im Auktionshaus Keup in Regensburg eine Benefizversteigerung von gespendeten Kunstwerken regionaler und überregionaler Künstlerinnen und Künstler. Der Erlös wird zu 100 Prozent ukrainischen Künstlern und Organisationen zugute kommen. Nähere Infos finden Sie hier.

 

ICOM-Deutschland verurteilt den russischen Angriff auf die Ukraine. ICOM-Deutschland unterstützt ukrainische Museen und die Kollegen und Kolleginnen. ICOM-Deutschland koordiniert die Unterstützungsmaßnahmen mit ICOM-International. Nähere Infos finden Sie hier.

 

Das europäische Musemsnetzwerk, NEMO, sammelt Unterstützungsaktivitäten und -initiativen von Museen aus ganz Europa zur Unterstützung der ukrainischen Museen bzw. den in Museen Tätigen. Unterstützungsangebote, wie Museen dabei helfen können, bedrohte Kulturgüter aus der Ukraine zu erhalten, werden ebenfalls aufgeführt. Hier geht es zur Website.

 

Der Deutsche Museumsbund verurteilt den Angriff auf die Ukraine aufs Schärfste und solidarisiert sich mit den Menschen in der Ukraine und der russischen Bevölkerung, die sich gegen den Krieg auflehnt. Der Deutsche Museumsbund unterstützt die Aktivitäten von ICOM und NEMO. Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler verurteilt den Angriffskrieg des russischen Präsidenten gegen Ukraine auf das Schärfste und fordert die sofortige Rückkehr zur Diplomatie. Hier finden sich Hinweise zur Unterstützung für Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffende.

 

Der Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler ruft zum Ende des Krieges auf. Er verweist auf Spendenmöglichkeiten. Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Der Verband Deutscher Kunsthistoriker stellt Informationen und eine Liste von Ansprechpersonen für gefährdete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen. Die Liste wird laufend aktualisiert. Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Die Hanauer Museen (Deutsches Goldschmiedehaus, Hessisches Puppen- und Spielzeugmuseum, Historisches Museum Hanau Schloss Philippsruhe, Museum Schloss Steinheim, Museum Großauheim, RadWerk Klein-Auheim) bieten allen Geflüchteten freien Eintritt in das Museum.

 

Der Deutsche Künstlerbund verurteilt den russischen Angriff auf die Ukraine auf das Schärfste und solidarisiert sich mit den ukrainischen Bürgerinnen und Bürger. Die Stellungnahme lesen Sie hier. Außerdem ruft der Deutsche Künstlerbund zum Videoprogramm „Sample Europe #Ukraine“ auf. Künstler aus der Ukraine werden eingeladen, Videos einzureichen. So soll ihnen Sichtbarkeit gegeben sowie ihre künstlerische Arbeit in den Fokus gerückt werden.

 

Die Kunsthochschule Mainz bietet Kunststudierenden aus der Ukraine eine möglichst unbürokratische Aufnahme als Gaststudierende an. Mehr dazu hier.

 

C/O Berlin spendet die vollen Ticketeinnahmen an den vier Sonntagen im März an die Ukraine-Nothilfe des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen. Weiteres dazu hier.

 

13 Thüringer Jugendkunstschulen stellen Ateliers und Ausstattung für Künstlerinnen und Künstler der bildenden Kunst kostenfrei zur Verfügung. Darüber hinaus werden Kinder, die als Flüchtlinge nach Thüringen gelangt sind, in denKursen, Workshops und künstlerischen Angeboten begrüßt. Mehr Informationen hier.

 

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) solidarisiert sich in ihrem Statement mit den Menschen, den Künstlerinnen und Künstlern in der Ukraine, den Opfern des Krieges und all jenen, die sich in Russland gegen Krieg, Gewalt und Aggression aussprechen. Die ADKV steht mit ihrem bundesweiten Netzwerk mit dreihundert Kunstvereinen als Anlaufstelle für Personen aus dem Bereich der Bildenden Kunst zur Verfügung. Die Kontaktdaten der Kunstvereine finden Sie hier.

 

Die Internationale Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK) verurteilt den russischen Angriff auf die Ukraine auf das Schärfste und ist erschüttert über diese unfassbare Aggression gegen die Menschen in der Ukraine und gegen die errungene europäische Friedensordnung. Gemeinsam mit dem Internationalen Theaterinstitut (ITI) Deutschland und dem Dachverband Tanz (DTD) stellt die IGBK im Rahmen des Projekts touring artists Informationen auch für in Deutschland aus der Ukraine ankommende Künstlerinnen und Künstler bereit. Weitere Informationen finden Sie hier und hier.

 

Baukultur

 

Die Bundesarchitektenkammer bündelt zusammen mit den Landesarchitektenkammern Unterkünfte für Geflüchtete. Weiter hat sich die Bundesarchitektenkammer Aufrufen der europäischen und internationalen Partner zur Beendigung des Kriegs angeschlossen. Verschiedene Architektenverbände unterstützen die Maßnahmen der Bundesarchitektenkammer. Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Design

 

Der Deutscher Designer Club hat in Kooperation mit Design made in Germany einen Bereich eingerichtet, auf dem Kreative, Agenturen, Unternehmen, Gestaltungsorganisationen und Bürogemeinschaften aller Fachrichtungen geflüchtete ukrainische Kreative aktiv mit einem Jobangebot oder mit einem Co-Workingspace unterstützen können. Weiteres dazu hier.

 

Der Deutsche Designtag erklärt seine Solidarität mit den Menschen in der  Ukraine. Nähere Informationen finden Sie hier.