Diskutieren Sie mit: Debattenbuch zum Kolonialismus

Koloniales Handeln Deutschlands gestern und heute zur Diskussion gestellt

Berlin, den 31.10.2019. 100 Jahre nachdem Deutschland „seine“ Kolonien verloren hat, beginnt endlich die Debatte um Schuld und Sühne. Heute muss Deutschland zuerst seine Schuld anerkennen. Denn in den deutschen Kolonien wurden grausame Verbrechen gegen die Menschlichkeit verübt. Diese Verbrechen müssen zum Andenken an die Opfer endlich deutlich benannt werden. Oder ist die Debatte durch einseitige Schuldrhetorik geprägt?

 

Deutschland muss sein koloniales Handeln gestern und heute kritisch hinterfragen. Mit dem neu erschienenen Sammelband „Kolonialismus-Debatte: Bestandsaufnahme und Konsequenzen“ möchte der Deutsche Kulturrat einen Baustein zur notwendigen Aufarbeitung leisten und die Rolle des Kulturbereiches dabei klar benennen.

 

Themen sind u.a.:

 

  • Kolonialismus und Dekolonisation,
  • Kolonialismus und Museen,
  • Kolonialismus und Mission,
  • Kolonialismus und das Humboldt Forum

 

59 Autorinnen und Autoren haben Bestandsaufnahmen verfasst und Konsequenzen gefordert. Zu ihnen gehören unter anderem: Wiebke Ahrndt, Direktorin des Übersee-Museums Bremen und Leiterin der Arbeitsgruppe „Kolonialismus“ beim Deutschen Museumsbund; Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien in Hamburg und Vorsitzender der Kulturministerkonferenz; Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland; Hartmut Dorgerloh, Generalintendant des Humboldt Forums; Monika Grütters, MdB, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien; Markus Hilgert, Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder; Viola König, Honorarprofessorin am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin; Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa in Berlin; Neil MacGregor, Leiter der Gründungsintendanz des Humboldt Forums; Michelle Müntefering, MdB, Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt; Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz; Jürgen Zimmerer, Professor für Globalgeschichte mit Schwerpunkt auf Afrika an der Universität Hamburg und Leiter der dortigen Forschungsstelle „Hamburgs (post-)koloniales Erbe/Hamburg und die (frühe) Globalisierung“; Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates und Herausgeber von Politik & Kultur.

 


 

  • Sichern Sie sich jetzt Ihr druckfrisches Exemplar des Debattenbuches „Kolonialismus-Debatte: Bestandsaufnahme und Konsequenzen“ (179 Seiten) für 14,80 Euro hier oder über jede Buchhandlung (ISBN 978-3-947308-18-7).

 

  • Das Inhalts- und Autorenverzeichnis sowie das Vorwort des Herausgebers zum Debattenbuch finden Sie hier.

 


 

Pressevertreterinnen und -vertreter können ein Rezensionsexemplar bei Theresa Brüheim, Referentin für Kommunikation, unter ed.ta1574251869rrutl1574251869uk@ku1574251869p1574251869 oder 030 226 05 28 15 anfordern

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