06.09.-07.09.2019: Geht Heimat immer nur verloren oder kann sie neu entstehen?

Einladung: Geht Heimat immer nur verloren oder kann sie neu entstehen?
Kritischer Blick auf den Kulturbegriff Heimat

 

Leipzig: Von Freitag, den 06.09. bis Samstag, den 07.09.2019

 

Das Programm:

 

14:30 Uhr: Interne Führung durch das Museum der bildenden Künste Leipzig durch Freiherr Speck von Sternburg. Er ist der Nachfahre eines berühmten Wollhändlers, der, aus Süddeutschland kommend, zum Kunstmäzen in der Stadt wurde. 1994 wurde ihm die Familien-Kunstsammlung rückübertragen. 1996 gründete er die Maximilian Speck von Sternburg-Stiftung, um die Sammlung der Stadt Leipzig zur öffentlichen Nutzung zur Verfügung zu stellen. Die Sammlung umfasst 202 Gemälde, 126 Zeichnungen, mehr als 500 druckgrafische Blätter aus dem 14. bis 19. Jahrhundert. Mit Freiherr Speck von Sternburg werden wir auch besprechen, welchen Beitrag Kunst und Kultur zur Beheimatung leisten kann.

 

Kaffeepause im Museum

 

16:30 Uhr: Lesung von Regine Möbius „Schneisen der Zeitgeschichte“ im Museum der bildenden Künste Leipzig

 

18.30 Uhr: Diskussion inmitten des Museums der bildenden Künste Leipzig:
Geht Heimat immer nur verloren oder kann sie neu entstehen?

Kritischer Blick auf den Kulturbegriff Heimat

 

  • Grußwort des Museums der bildenden Künste Leipzig
  • Begrüßung: Susanne Keuchel, Präsidentin Deutscher Kulturrat
  • Intermezzo: Sprachkultureller Beitrag von Gunter Böhnke
  • Einführung: Helix Heyer, Leipzigerin von der BUNDjugend

 

Podiumsdiskussion:

 

  • Regine Möbius (Schriftstellerin)
  • Valerie Schönian (Journalistin, Schriftstellerin)
  • Hubert Weiger (Vorsitzender BUND)
  • Olaf Zimmermann (Geschäftsführer Deutscher Kulturrat)

 

  • Moderation: Reinhard Bärenz, Leiter der Hauptredaktion Kultur MDR

 

Die Podiumsdiskussion wird aufgezeichnet und zu einem späteren Zeitpunkt vom MDR Hörfunk gesendet.

 

Am Samstagvormittag (07.09.2019) gibt es ein zusätzliches Programm-Angebot im Neuseenland, einem ehemaligen Braunkohle-Tagebaugebiet. Dieses wird vom BUND Leipzig organisiert. Dabei sollen auch Gespräche mit Betroffenen geführt werden, die früher hier lebten und durch den Braunkohlebergbau ihre Heimat verloren haben. Gemeinsame erleben wir mit Bus und Boot, wie Heimat zerstört wurde und vollkommen anders neu entstanden ist.

 

Übernachtung:
Leider war es nicht möglich, in Leipzig ein Hotelkontingent für alle Teilnehmenden zu reservieren. Bitte buchen Sie deshalb selbstständig und am besten zeitnah ihre Übernachtung. Unmittelbar neben dem Museum der bildenden Künste Leipzig befindet sich das Adina Apartment Hotel Leipzig. Auch das NH Hotel Leipzig Zentrum können wir empfehlen.

 

Anmeldung und weitere Informationen: ed.ta1563927516rrutl1563927516uk@re1563927516bok.j1563927516

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