Hilmar Hoffmann: Kulturpolitisches Urgestein wird 90
Deutscher Kulturrat gratuliert
Berlin, den 24.08.2015. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, gratuliert Hilmar Hoffmann zu seinem morgigen 90. Geburtstag. Hilmar Hoffmann ist ein „kulturpolitisches Urgestein“.
Als Direktor der Volkshochschule Oberhausen (1951-1965) setzte er sich u.a. energisch für den Film ein. Er gründete die Westdeutschen Kulturfilmtage und bot jungen Filmautoren ein Podium. Dass das Oberhausener Manifest, das Papas Kino für tot erklärte, in Oberhausen seinen Anfang nahm, zeigt Hoffmanns Verbindung zur Kunstszene. Von 1965 bis 1970 war Hoffmann Sozial- und Kulturdezernent in Oberhausen. Von 1970 bis 1990 war Hilmar Hoffmann Kulturdezernent in Frankfurt am Main.
Hoffmann wird mit der Formel „Kultur für alle“ verbunden. Im gleichnamigen Buch beschreibt er seine Kulturpolitik, die sich durch die Förderung von Spitzeneinrichtungen wie der Alten Oper in Frankfurt oder dem Ausbau des Museumsufer und der Förderung der Stadtteilkultur auszeichnet. Hoffmann war Leiter der Stiftung Lesen, Präsident des Goethe-Instituts und bekleidete viele weitere Ehrenämter.
Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Hilmar Hoffmann gehört zu den einflussreichsten Gestaltern der Nachkriegskulturpolitik. Der zeitgenössischen Kunst, speziell dem Film, verbunden setzte er sich ganz besonders für die Vermittlung und den Zugang zu den Künsten ein. Hilmar Hoffmann kann auf ein beachtliches Lebenswerk zurückblicken. Er ist ein visionäres kulturpolitisches Urgestein mit bundesweiter Ausstrahlung.“
- In der September-Ausgabe von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, wird Hilmar Hoffmann auf Seite 2 als „Kultur-Mensch“ geehrt. Außerdem ist er in derselben Ausgabe von Politik & Kultur Thema im Editorial (Seite 1).
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