Vorstand

Deutscher_Kulturrat_Vorstand

Der dreiköpfige Vorstand des Deutschen Kulturrates e.V. wird für eine Amtszeit von drei Jahren aus der Mitte des Sprecherrats gewählt. Er besteht aus einer Präsidentin/einem Präsident und zwei stellvertretenden Präsidenten/Präsidentinnen.

 

Der Vorstand führt ehrenamtlich die Geschäfte des Vereins im Rahmen der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Sprecherrats. Er ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, insofern sie nicht durch die Satzung der Mitgliederversammlung oder dem Sprecherrat übertragen sind. Dazu zählen insbesondere:

 

  • Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung und des Sprecherrats sowie Anfertigung der jeweiligen Tagesordnung;
  • Aufstellung des Haushaltsplans, Erstellung des Jahresberichts und Buchführung;
  • Vertretung des Deutschen Kulturrates gegenüber der Öffentlichkeit.

 

In der Amtszeit von 2016 bis 2019 wird der Vorstand vom Präsidenten Prof. Christian Höppner sowie der Vizepräsidentin Regine Möbius und dem Vizepräsidenten Andreas Kämpf gebildet.

Präsident

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Prof. Christian Höppner

Deutscher Musikrat

Prof. Christian Höppner, Jahrgang 1956, erhielt er eine Ausbildung zum Instrumentallehrer, Musikpädagogen und Cellisten mit anschließendem Dirigierstudium. Seit 2013 ist er Präsident des Deutschen Kulturrates. Er ist außerdem Generalsekretär des Deutschen Musikrates, dessen Präsidiumsmitglied bzw. Vizepräsident er von 2000 bis 2004 war. Seit 1986 unterrichtet er Violoncello an der Universität der Künste Berlin. Höppner engagiert sich ehrenamtlich in vielfältiger Weise in nationalen und internationalen Organisationen, u.a. vertritt er den Deutschen Kulturrat in der Deutschen UNESCO-Kommission, ist Mitglied des Rundfunkrates der Deutschen Welle, Haushaltsberichterstatter für den Rundfunkrat und stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses der DW-Akademie, Chefredakteur des Magazins Musikforum und Kuratoriumsmitglied des Frankfurter Musikpreises. Für sein Engagement um das Berliner Musikleben wurde er im Jahr 2001 von Bundespräsident Johannes Rau mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Vizepräsidenten

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Regine Möbius

Verband deutscher Schriftsteller (VS) in ver.di

Regine Möbius, Jahrgang 1943, absolvierte ein Abendstudium „Chemische Verfahrenstechnik“ an der Ingenieurschule Köthen und ein Hochschulfernstudium am Institut für Literatur „Johannes R. Becher“ Leipzig. Ab 1990 arbeitete sie als Honorardozentin an der Fachschule für Soziokultur Meißen und in der Erzieherausbildung, von 1990 bis 1997 als Korrespondentin am Börsenblatt für den deutschen Buchhandel und leitete seit 1987 kontinuierlich literarischen Workshops im deutschsprachigen Raum für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Von 1994 – 2007 war sie Landesvorsitzende (Sachsen) des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS) in der IG Medien und in ver.di, seit 1996 ist sie Stellvertretende Vorsitzende des Kulturwerks deutscher Schriftsteller in Sa. e.V., seit 1997 Stellvertretende Bundesvorsitzende des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS). Sie war 20 Jahre Ratsmitglied des Kuratoriums HdB Leipzig und 6 Jahre Mitglied der Bezirkssynode Leipzig der Evang. Kirche. Seit 2007 engagiert sie sich als Bundesbeauftragte für Kunst und Kultur der ver.di und ist seit 2011 Vizepräsidentin des Deutschen Kulturrats. Im 6. Jahr organisiert sie als Festivalleiterin den „Leipziger Literarischen Herbst“ und ist seit 2014 Mitglied des Arbeitskreises gesellschaftliche Gruppen der Stiftung „Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“. Zu ihren Veröffentlichungen als Autorin und Publizistin gehören neben regelmäßiger umfänglicher Essayistik, Prosa, Publizistik und Lyrik in Anthologien und Zeitschriften u.a. Autoren in den neuen Bundesländern und Schriftstellerportraits.

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Andreas Kämpf

Bundesvereinigung soziokultureller Zentren

Andreas Kämpf, Jahrgang 1949, studierte Sinologie, Kunstgeschichte und Politik in Bochum und Marburg. Anfang der Achtziger Jahre war Andreas Kämpf beteiligt an der Gründung eines alternativen Kulturprojektes im Bodenseeraum. Hieraus entstand dann 1989 das Kulturzentrum GEMS in Singen. Das Soziokulturelle Zentrum wird seither von Andreas Kämpf geleitet. Er war seit den Achtziger Jahren maßgeblich daran beteiligt Verbandsstrukturen auf Landes-, Bundes- und Europa-Ebene für die Soziokulturellen Zentren aufzubauen. Andreas Kämpf war von 2005 bis 2012 Präsident des European Network of Cultural Centres (ENCC). Seine langjährige Mitarbeit im Sprecherrat des Deutschen Kulturrates führte 2013 zur Wahl als Vizepräsident. Im Jahr 2016 wurde er in dieser Funktion bestätigt. 2001 war Andreas Kämpf Lehrbeauftragter für Kulturmanagement an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg. Von 2007 bis 2009 war er Mitglied im Landeskunstbeirat Baden-Württemberg. 2009 war Andreas Kämpf Referent beim „World Culture Clubs Forum“ in Südkorea. 2013 und 2014 war Andreas Kämpf Referent zum Thema europäische Kulturpolitik im Rahmen des Studienganges „Kulturpolitik und Kulturmanagement im 21. Jahrhundert“ der Universität Zürich.