Rat für darstellende Kunst und Tanz

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Der Rat für darstellende Kunst und Tanz bildet mit 29 Verbänden die Sektion der darstellenden Kunst und des Tanzes. Der Rat befasst sich mit den künstlerischen, politischen und sozialen Belangen aller darstellenden Künstler, Tänzer und der darüber hinaus in den öffentlichen und privaten Theatern sowie in der freien Szene tätigen Berufsgruppen.

 

Kontakt Geschäftsstelle:

Rat für darstellende Kunst und Tanz
c/o Deutscher Bühnenverein – Bundesverband der Theater und Orchester

Ansprechpartner: Ilka Schmalbauch

St.-Apern-Straße 17-21, 50667 Köln
Tel: 0221/20 81 20, Fax: 0221/20 81 228

Sprecher

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Krystyna Obermaier

Deutscher Bundesverband Tanz

Krystyna Obermaier, Jahrgang 1964, studierte Sportwissenschaften mit dem Schwerpunkt Elementarer Tanz an der Deutschen Sporthochschule Köln und anschließend Choreographie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Neben den künstlerischen Tätigkeiten als Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin an Theatern und Opernhäusern im In- und Ausland ist sie als Dozentin an Kölner Hochschulen (Universität zu Köln; Katholische Hochschule NRW) und in der Diplom Tanzpädagogen-Ausbildung des Deutschen Bundesverbands Tanz e.V. eingebunden. Neben der Vorstandstätigkeit in der Gesellschaft für Tanzforschung (2011-2015) leitet sie seit 2007 den Elementaren Tanz e.V. und seit November 2016 ist sie Präsidentin des Deutschen Bundesverbands Tanz e.V. (DBT). 2017 wurde sie zur Sprecherin der Sektion „Rat für darstellende Kunst und Tanz“ des Deutschen Kulturrats gewählt. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählt die Durchführung von regelmäßig stattfindenden Tagungen, Symposien und Tanzfestivals zum Thema Tanz und Bildung sowie die Publikation gleichgelagerter Fachliteratur. Darüber hinaus initiierte sie 2015 mit der Gesellschaft für Tanzforschung die Aufnahme der vier Tanzvermittlungskonzepte der Moderne in das erste deutsche Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes durch die UNESCO Kommission.

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Marc Grandmontagne

Deutscher Bühnenverein

Marc Grandmontagne, geboren 1976, hat an den Universitäten von Saarbrücken, Tübingen und Siena (Italien) Jura und Politikwissenschaften studiert. Nach seiner Tätigkeit als parlamentarischer Mitarbeiter bei Jürgen Schröder MdEP 2006 in Brüssel war er von 2007 bis 2010 als Leiter des Büros der Geschäftsführung der RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas GmbH sowie anschließend als Programmleiter bei der Stiftung Mercator in Essen tätig. Von 2013 bis 2016 war er Geschäftsführer der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. in Bonn. Dort leitete er u.a. die Verbandsaktivitäten und war in Kulturentwicklungsplanungen und andere Projekte des Instituts für Kulturpolitik involviert. Grandmontagne ist Mitglied im Beirat Vielfalt Kultureller Ausdrucksformen der Deutschen UNESCO-Kommission.

Stellvertretende Sprecher

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Tobias Könemann

Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer

Tobias Könemann, Jahrgang 1957, studierte Rechts-, Musik- und Theaterwissenschaft in Köln und Erlangen. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen arbeitete er 1988 – 1992 als Referent für Kunst und Medien beim Bundesvorstand der Deutschen Angestelltengewerkschaft in Hamburg und wurde 1993 Lehrbeauftragter Verwaltung beim Zweiten Deutschen Fernsehen in Mainz. Von 1994 bis 2013 war er bei der ZDF Enterprises GmbH tätig, zunächst als Jurist und Projektmanager für nationale und internationale Koproduktionen, seit 1995 als Leiter Recht und Personal. Von 1999 bis 2001 war er Gründungsgeschäftsführer der Kinderfilm GmbH in Erfurt. Seit 1990 ist Tobias Könemann nebenberuflich als Rechtsanwalt aktiv mit Schwerpunkten im Verbandswesen sowie im Medien- und Theaterbereich. Seit 2007 ist er Justitiar, seit 2009 Geschäftsführer der Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer.

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Joachim Reiss

Bundesverband Theater in Schulen

Joachim Reiss, geb. 1952, Gymnasiallehrer, Deutsch/Sozialkunde, unterrichtet seit 1992 das Fach Darstellendes Spiel in Frankfurt/Main. Einige der 70 Produktionen seiner Theater-AGs und DS-Kurse wurden zum Hessischen Schultheatertreffen, zum Schultheater der Länder und zum Theatertreffen der Jugend ausgewählt. Er leitete die Frankfurter Schultheatertage bis 1991, war Federführender des hessischen DS-Lehrplans und der DS-EPA-Kommission der KMK, zwölf Jahre Vorsitzender des Landesverbands Schultheater in Hessen, 15 Jahre Vorsitzender des Bundesverbandes Theater in Schulen, holte 1994 das „Schultheater der Länder“ nach Frankfurt, war 2009 Mitbegründer der Landesvereinigung Kulturelle Bildung Hessen, vertritt den BVTS im Rat für Darstellende Kunst und Tanz sowie in der BKJ und im internat. Dachverband IDEA, nahm an den UNESCO-Kongressen 2006 Lissabon und 2010 Seoul teil und gründete 2006 das Netzwerk IDEA-Europe. Im DKR arbeitet er im Sprecherrat, im Fachausschuß Bildung und als Sprecher der künstlerischen Schulfächer im AK „Kultur bildet“. 1991 gründete er und leitet seitdem das Schultheater-Studio Frankfurt/TPZ Rhein-Main. Er veröffentlichte diverse Publikationen und Artikel in Fachzeitschriften.