Berlin, den 08.02.2009. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, hat in seiner
Pressemitteilung vom 19.01.2009
auf das
Vergleichsverfahren zwischen Google und amerikanischen Autoren- und Verlegervereinigungen aufmerksam gemacht..
Der Deutsche Kulturrat hat begrüßt, dass sich die Verbände der deutschen Autoren und Verleger zusammen mit der VG WORT zur
„Allianz deutscher Autoren und Verleger“ zusammengeschlossen haben, um gemeinsam in diesem Verfahren zu agieren. Gestern wurde in großen deutschen Tageszeitungen (Samstag/Sonntag-Ausgaben), wie der Süddeutschen Zeitung und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, in einer
Anzeige über das Vergleichsverfahren, das so genannte Googlebook-Settlement (Google Buchsuche-Vergleich),
informiert. Deutsche Autoren und Verleger sowie andere Rechteinhaber wurden aufgerufen, die Bekanntmachung zum Googlebook-Settlement zu lesen und sich zu dem Vergleichsverfahren zu verhalten. Genauer erläutert wird das Googlebook-Settlement unter:
http://www.googlebooksettlement.com
.
Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Das Googlebook-Settlement zeigt anschaulich, wie die Globalisierung und die Digitalisierung den Kulturbereich auch in Deutschland unmittelbar betreffen. Der Deutsche Kulturrat hat für dieses Jahr den Arbeitsschwerpunkt Digitalisierung gewählt und wird sich insbesondere mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung auf den Kulturbereich befassen. Das Googlebook-Settlement ist ein Testfall, ob es gelingt, in der globalisierten digitalen Welt dafür Sorge zu tragen, dass geistiges Eigentum geschützt wird und dass die Urheber und andere Rechteinhaber die ihnen zustehende Entlohnung erhalten.“
Für Rückfragen stehen Ihnen gerne zur Verfügung:
- Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates: Tel: 0174/93 73 494
- Gabriele Schulz, Stellvertretende Geschäftsführerin des Deutschen Kulturrates, Tel: 0174/93 73 496
Die erste Einschätzung des Googlebook-Settlement in politik und kultur
, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, in der Januar/Februar 2009 - Ausgabe
durch den Justiziar des Börsenvereins des deutschen Buchhandels Christian Sprang finden Sie hier
. In der nächsten Ausgabe von politik und kultur (Erscheinungstermin 28.02.2009) wird die Berichterstattung zum Googlebook-Settlement fortgesetzt.