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05.12.2008
Kreative Ausgestaltung einer neuen Sonntagskultur

EKD-Kulturbeauftragte und der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates werben für neue Sonntagskultur
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Berlin, den 05.12.2008. Der Sonntag ist der „eine andere Tag“, der Tag, der den Rhythmus der Werktage heilsam unterbricht, erklärten Petra Bahr und Olaf Zimmermann in der vergangenen Woche in Berlin. Die Kulturbeauftragte des Rates der EKD und der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates regten in einem Pressegespräch gemeinsam eine kreative Ausgestaltung einer neuen Sonntagskultur an. „Sogar in einer Stadt wie Berlin wird einem am Sonntag beim ersten Schritt auf die Straße morgens sofort klar: Etwas ist anders“, so Petra Bahr.
 
Die kulturelle Errungenschaft des arbeitsfreien Sonntags dürfe nicht leichtfertig aufgegeben werden. Die Gestaltung einer neuen Sonntagskultur sei in besonderer Weise eine Herausforderung an die Kirchen und Kultureinrichtungen, so Olaf Zimmermann. „Wenn wir fordern, dass die Leute am Sonntag nicht einkaufen gehen sollen, müssen wir ein ansprechendes Alternativangebot machen. Dazu gehört auch, dass öffentliche Bibliotheken, die bislang sonntags nicht öffnen dürfen, die Gelegenheit erhalten, sonntags zu öffnen.“ Angesichts der Finanzmarktkrise nehme er wahr, dass vermehrt nach Sinn und Werten gefragt werde. „Jetzt ist genau die richtige Zeit, darüber zu reden, was uns ein Gut wie der arbeitsfreie Sonntag eigentlich bedeutet.“
 
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